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Konrad-Zuse-Gesellschaft e.V.

Die Konrad-Zuse-Gesellschaft pflegt das Andenken an Konrad Zuse, will jungen Menschen die Persönlichkeit Zuses nahe bringen und für einen Berufsweg in der Informatik gewinnen. Dazu stellt sie sich u.a. folgende Aufgaben:

  • die Anlage eines Zuse-Archives zu unterstützen
  • Museen zu ermuntern, Abteilungen einzurichten, die Zuses Lebenswerk dokumentieren
  • bestehende Preise zu unterstützen und neue anzuregen, die dem Andenken an Zuse dienen
  • mit dem Werk Zuses verbundene wissenschaftliche Tagungen und Arbeiten zu fördern
  • Zuses künstlerischen Nachlass einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Um ihre Ziele erreichen und diese Aufgaben erfüllen zu können, sucht die Konrad-Zuse-Gesellschaft Mitglieder und Sponsoren. Juristische Personen, welche die Arbeit der Gesellschaft, insbesondere einzelne ihrer Projekte, finanziell unterstützen möchten, können dies von Fall zu Fall und ohne dauernde Verpflichtung als Sponsoren tun. Die Gesellschaft kann für eine solche Unterstützung auf Wunsch Spendenbescheinigungen zur Vorlage beim Finanzamt ausstellen.

Geschichte

Die Gesellschaft wurde 1988 von Konrad Zuse, Eberhard Fennel, Hermann Fleßner, Kurt Pauli, der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI), dem VDE, Technisch Wissenschaftlicher Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik, dem Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB), der Hünfelder Kultur- und Museumsgesellschaft, dem Kreisausschuss des Landkreises Fulda und dem Magistrat der Stadt Hünfeld gegründet. Die Gesellschaft ist gemeinnützig.

Unterstützung der Ziele

Eine Möglichkeit, die Arbeit der Gesellschaft zu unterstützen, besteht in der Mitgliedschaft. Verbände, Körperschaften, Fachgesellschaften, Institute und Unternehmen können fördernde Mitglieder, natürliche Personen persönliche Mitglieder werden. Von persönlichen Mitgliedern wird ein Jahresbeitrag von mindestens 60 Euro, von fördernden Mitgliedern einer von mindestens 150 Euro erwartet. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.

Einen Aufnahmeantrag finden Sie hier zum Download als PDF:


Eine andere Möglichkeit besteht darin, zu spenden (Spenden-Konto siehe rechte Spalte unten) . Wir sind gemeinnützig und dürfen Ihnen Spendenquittungen ausstellen, die Sie steuerlich geltend machen können.

Die Konrad-Zuse-Gesellschaft lobt seit 2014 einen Sonderpreis für eine originelle Arbeit auf dem Gebiet der Informatik beim Wettbewerb "Jugend forscht" aus.

Die Konrad-­Zuse-­Gesellschafte. V. pflegt das Andenken an den Erfinder und Konstrukteur des ersten funktionstüchtigen Computers, Konrad Zuse. Sie will das wissenschaft­liche und künstlerische Werk einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen und ins besondere jungen Menschen die Persönlichkeit Zuses nahebringen und sie für einen Berufsweg in der Informatik gewinnen.

  • Preisträger des 52. Bundeswettbewerbs 2017: Marcel Ullrich und Christopher Pfeiffer für "Zufall für mehr Sicherheit: Quantenzufall mit Dioden zur verschlüsselten Datenübertragung mit neuronalen Netzwerken". Eine verschlüsselte Datenkommunikation ist die Grundlage für sichere Online-Geschäfte, sei es für Flugbuchungen oder Einkäufe auf Internetplattformen. Für manche digitalen Verschlüsselungsverfahren benötigt man – ähnlich wie beim Lotto – Zufallszahlen. Allerdings ist es nicht einfach, per Computer Zahlen zu generieren, die allein vom Zufall bestimmt sind. Genau das jedoch ist Marcel Ullrich und Christopher Pfeiffer gelungen: Sie verstärkten das Rauschen einer Diode – eines elektronischen Bauteils – und analysierten es mit einem Kleinstrechner. Der Clou dabei: Da das Rauschen durch Quanteneffekte erzeugt wird, unterliegt seine Entstehung naturgemäß dem reinen Zufall. Die so entstandenen Zahlen verwendeten die beiden für eine neuartige, auf neuronalen Netzwerken basierende Datenverschlüsselung.
  • Preisträger des 51. Bundeswettbewerbs 2016: Malte, Sonja und Niklas Braband für "Kalkuliertes Sammelfieber: Das Geheimnis der "Fifimatic", oder: Neues über Sammelbilder". Auch anlässlich der diesjährigen Fußball-EM werden wieder viele Hobbysammler zahlreiche Tütchen mit Klebebildern der teilnehmenden Teams kaufen, um irgendwann ein vollständig bestücktes Sammelalbum in den Händen zu halten. Das Problem: Recht bald hat man eine Reihe von Bildern doppelt, einige Spieler jedoch sind nie dabei. Malte, Sonja und Niklas Braband fragten sich daher, welche Strategie die beste ist, um das Album zu komplettieren. Mit raffinierten mathematischen Methoden und Computersimulationen stießen sie auf eine Formel, die angibt, wie viel man durchschnittlich in ein Album investieren müsste, bis es voll ist. Zudem konnten die drei nachweisen, dass der »Fifmatic«- Mischautomat des Herstellers die Bilder zwar nicht rein zufällig auf die Päckchen verteilt, dies jedoch kein Nachteil, sondern ein Vorteil für die Sammler ist.
  • Preisträger des 50. Bundeswettbewerbs 2015: Kai-Uwe Hollborn für "Basisarbeit für Computergrafiken": Algorithmen zur Berechnung von Schnitten und Geraden zwischen Bezierflächen".Man findet sie in Computerspielen, Hollywoodfilmen und Webseiten – Computergrafiken, die derart realistisch erscheinen, dass sie von wirklichen Bildern kaum mehr zu unterscheiden sind. Grundlage der Technik sind raffinierte mathematische Algorithmen, die dafür sorgen, dass Schatten und Lichtreflexe täuschend echt aussehen. Kai-Uwe Hollborn hat sich in seiner Arbeit mit einem solchen Algorithmus befasst. Seine Methode kann die Schnittpunkte einer Geraden beispielsweise mit geschwungenen oder gewölbten Flächen effizient berechnen. Nützlich könnte der Algorithmus unter anderem für die realitätsgetreue Simulation von Lichtstrahlen in Computergrafiken sein.
  • Preisträgerin des 49. Bundeswettbewerbs 2014:Nadine Theisen für "Logische Entwicklung. Modallogik als Programmiersprache. Entwicklung eines Compilers füe modallogische Formeln. Die 16 jährige Schülerin aus dem Saarland erhielt den Preis für ihre originellen Arbeiten zur Logischen Entwicklung. In ihrer Arbeit experimentierte Nadine Theisen mit einem erweiterten Logikbegriff, der Modallogik. Neben wahr und falsch gibt es hier zwei weitere Kategorien - möglich und notwendig. Nadine Theisen übertrug diese Kategorien in ein Computerprogramm, in dem mathematische Formeln als digitale Agenten handeln und selbständig virtuelle Welten durchforsten. Nützlich sein könnte diese Software eines Tages, um damit elektronische Schaltungen, Betriebssysteme oder Robotersteuerungen zu entwerfen.

Die Laudationes sind entnommen aus den Festschriften des Wettbewerbs "Jugend forscht".

Die Konrad-Zuse-Medaille für Verdienste um die Informatik wird an Persönlichkeiten verliehen, die sich auf dem Gebiet der Informatik in Forschung, Technik oder Anwendung in hervorragender Weise ausgewiesen haben.

Im Jahre 1981 stiftete der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes zu Ehren von Konrad Zuse die „Konrad-Zuse-Medaille für Verdienste um die Informatik im Bauwesen". Im selben Jahr wurde sie Konrad Zuse für seine großen Verdienste als Erfinder und Erbauer der ersten programmgesteuerten Rechenmaschine der Welt verliehen.

Im Jahre 1987 stiftete die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) die „Konrad-Zuse-Medaille für Verdienste um die Informatik". 

Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes und die Gesellschaft für Informatik wechseln sich in der Vergabe ab.

Mehr hier.

Konrad Zuse hat vor über 70 Jahren den ersten voll funktionsfähigen Computer der Welt gebaut und am 12. Mai 1941 in Berlin präsentiert. Er stand am Anfang einer revolutionären Entwicklung, die das Leben in unserer Gesellschaft von Grund auf verändert hat. Mit seiner Erfindung hat Konrad Zuse den Grundstein für ein völlig neues Fachgebiet gelegt. Die Informatik hat in den vergangenen 70 Jahren eine nicht vorstellbare Entwicklung genommen. Getrieben von den technologischen Fortschritten wurden und werden Rechnerarchitekturen für alle möglichen Einsatzgebiete geschaffen, die Software-Technologie ermöglicht, dass unzählige Anwendungen für alle Bereiche des alltäglichen Lebens, der Verwaltung und der Wissenschaft geschrieben wurden und werden.

Mit den „Hünfelder Gesprächen über Informatik“ hat die Konrad-Zuse-Gesellschaft e.V. mit Unterstützung der Konrad-Zuse-Stadt Hünfeld, der Gesellschaft für Informatik (GI) und der Informationstechnischen Gesellschaft im VDE (ITG) eine Vortragsreihe ins Leben gerufen, mit der die faszinierende Entwicklung der Informatik präsentiert werden soll. Die Vorträge schlagen eine Brücke von den Anfängen eines Fachgebiets der Informatik zu den heutigen und zukünftigen Möglichkeiten und Anwendungen.

Die Vortragenden sind Träger der Konrad-Zuse-Medaille, der höchsten Auszeichnung, die im Fach Informatik in Deutschland von der Gesellschaft für Informatik (GI) vergeben wird, sowie international ausgewiesene Experten in ihrem Fachgebiet.

Hünfeld als Konrad-Zuse-Stadt wurde als Veranstaltungsort gewählt, da sich die Stadt in außerordentlicher Weise um das Andenken ihres Ehrenbürgers bemüht.

Die Konrad-Zuse-Gesellschaft e.V. wurde 1988 auf Initiative von Konrad Zuse in Hünfeld gegründet. Sie hat sich zur Aufgabe gemacht, das Andenken an den genialen Erfinder Konrad Zuse zu wahren und sein wissenschaftliches und künstlerisches Werk einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Vor allem jungen Menschen soll die Persönlichkeit Konrad Zuses nahegebracht werden, auch um ihnen die Faszination der Informatik zu vermitteln und sie für einen Berufsweg in der Informatik zu begeistern. Die „Hünfelder Gespräche über Informatik“ wollen hierzu beitragen.

Die Konrad-Zuse-Gesellschaft e. V. und die Konrad Zuse Stadt Hünfeld laden regelmäßig ein zu den Hünfelder Gesprächen über Informatik. Und dies sind die Themen und Veranstaltungen:

6. Dezember 2018 um 18:00 Uhr in Hünfeld, Stadthalle Kolpinghaus, Klingelstraße 4zum Thema Autonomes Fahren mit Prof. Dr. Dr. (h.c.) habil. Raúl Rojas, Freie Universität Berlin und Alfred Eckert, Continental Teves AG & Co. oHG, Frankfurt.

Die diesjährigen Hünfelder Gespräche über Informatik greifen ein aktuelles und in den Medien heiß diskutiertes Thema auf, das autonome Fahren. Die Vorstellung von autonom fahrenden und entscheidenden Autos scheidet die Geister: für den einen ist es ein Teufelswerk, das den Menschen entmündigt, für den anderen ein Zugewinn an Sicherheit im Straßenverkehr.

Autonom fahrende Fahrzeuge sind mit einer Vielzahl von informationstechnischen Systemen ausgestattet: Sensoren erfassen die Umwelt, komplexe Algorithmen berechnen aus der großen Menge der gesammelten Informationen, welche Aktionen in der aktuellen Verkehrssituation (beispielsweise Brems-, Beschleunigungs- oder Lenkvorgänge) nötig sind, und Aktoren setzen die nötigen Aktionen um. Die Herausforderung ist, in jeder Situation und an jedem Ort ein sicheres und unfallfreies Fahren zu gewährleisten.

Für die diesjährige Veranstaltung haben wir herausragende Vortragende gewonnen, die das Thema „autonomes Fahren“ aus dem Blickwinkel der Forschung betrachten und das Spannungsfeld aus Sicht der Industrie aufzeigen. Prof. Dr. Raúl Rojas, Freie Universität Berlin, ist einer der Pioniere und führenden Wissenschaftler auf dem Gebiet des autonomen Fahrens und forscht seit 2006 an autonom fahrenden Autos. Das Ergebnis seiner Forschungen im Jahr 2011: das erste selbständig auf Berlins Straßen fahrende Fahrzeug. Alfred Eckert ist Leiter Advanced Technology, Continental Teves AG & Co. oHG, Frankfurt und wird über die Chancen und Risiken von Assistenzsystemen in selbstfahrenden Autos und den Beitrag der Industrie zur Weiterentwicklung der Systeme berichten.

  • Vortrag: „Künstliche Intelligenz und autonomes Fahren“ (Prof. Dr. Raúl Rojas)
  • Vortrag: „ADAS (Advanced Driver Assistence Systems) und die Funktionalität des autonomen Fahrens – Segen oder Fluch“ (Alfred Eckert)

Der Eintritt ist frei. Wir bitten um Anmeldung mit dem Anmeldeformular.

26. April 2016: 50 Jahre seiner Zeit voraus: Konrad Zuse und die Lichttechnik mit Dr. Jörg Moisel und Dr. Axel Müller von Daimler.

Bereits 1958 bekam Konrad Zuse ein Patent für einen blendfreien Fernlichtscheinwerfer. Mit den damaligen Glühbirnen war er aber technisch nicht zu realisieren. Erst die Erfindung der weißen LED ermöglichte dies. Die Referenten stellen die Technik aktueller Scheinwerfersysteme im Auto sowie die Anwendung des Patents von Konrad Zuse und die Entwicklung des derzeit modernsten Scheinwerfers bei Mercedes-Benz vor.

10. Oktober 2014: Computergraphik, Visualisierung, Animation - von den Anfängen über Disney bis nach Hollywood mit den Preisträgern der Konrad-Zuse-Medaille Prof. Dr.-Ing. José Encarnação (TU Darmstadt) und Prof. Dr. Markus Groß (ETH Zürich, Walt Disney Research Lab)

Feuer, Rauch, Explosionen - faszinierend wirklichkeitsnah erscheinen diese Effekte in Computerspielen oder in Hollywood-Blockbustern. Dabei sind die fotorealistischen Bilderwelten, wie wir sie in Kino-filmen  wie „Avantar“, „Battelship“, oder Sherlock Homes bewundern können, auf dem Computer entstanden. Wie ging’s los mit den hierfür verantwortlichen Disziplinen der Computergrafik, Visualisierung und Animation, und was macht Disney und Hollywood heute und in der Zukunft aus diesen Technologien.

Prof. Dr.-Ing. José Encarnação, einer der international anerkannten Pioniere auf dem Gebiet der Computergraphik, hat diese Disziplin entscheidend mitgeprägt. Prof. Dr. Markus Groß ist einer der weltweit führenden Experten auf dem Gebiet des Visual Computing. Beide Vortragenden waren und sind maßgebend an der Erforschung dieser Technologien und ihrer anwendungsorientierten Umsetzung beteiligt. In ihren Vorträgen demonstrieren sie eindrucksvoll die Entwicklungen von den Anfängen bis zu den heutigen und zukünftigen faszinierenden Möglichkeiten.

Für ihre außerordentlichen Leistungen sind sie mit den renommiertesten internationalen Preisen ihres Fachgebiets ausgezeichnet worden. Prof. Dr. Markus Groß erhielt im Jahr 2013 von der Academy of Motion Pictures Arts and Sciences den Technical Achievement Avard, den so genannten „Tech-Oskar“.

Vorsitzender
Prof. Dr. Wolfgang Karl
Karlsruher Institut für Technologie
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Stellvertretender Vorsitzender
Dr. Wilhelm Mons
Fulda
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Stellvertretender Vorsitzender
Prof. Dr.-Ing. Horst Zuse
Berlin
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Beisitzer/in
Prof. Dr. Michael Fothe
Friedrich-Schiller-Universität Jena
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Eva Kudrass
Deutsches Technikmuseum
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Stefan Schwenk
Bürgermeister der Stadt Hünfeld
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Bernd H. Rath
BERA GmbH
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Kooptierte Mitglieder
Dr. Eberhard Fennel
Hünfeld
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Prof. Dr. Klaus Waldschmidt
Frankfurt
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Geschäftsführerin
Cornelia Winter M.A.
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Stellvertreterin der Geschäftsführerin
Elena Kerkmann
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Geschäftsstelle
c/o Gesellschaft für Informatik e.V. (GI)
Wissenschaftszentrum
Ahrstraße 45
53175 Bonn
Tel 0228/302-145, Fax 0228/302-167
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