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NachwuchswissenschaftlerInnen der Medizintechnik/-informatik für ihre Arbeit geehrt

Diagnose, Planung und Intervention auf Basis bildgebender Verfahren

Die Fachgruppe „Visual Computing in Biologie und Medizin“ der Gesellschaft für Informatik (GI) hat Anfang September 2014 im Rahmen des Eurographics Workshop on Visual Computing for Biology and Medicine (VCBM) zum sechsten Mal den Karl-Heinz-Höhne-Preis (MedVis-Award) verliehen. Das Preisgeld wurde vom Münchener Medizintechnik-unternehmen Brainlab AG gestiftet.

Ausgezeichnet werden NachwuchswissenschaftlerInnen, die mit ihren Arbeiten wichtige Beiträge im Bereich Diagnose, Planung und Intervention auf Basis bildgebender Verfahren in der Medizin leisten. Eine Jury aus 24 Mitgliedern unter Leitung von Prof. Dorit Merhof (RWTH Aachen) und Dr. Stefan Zachow (Zuse-Institut Berlin) hat 10 Einreichungen in einem zweistufigen Verfahren bewertet.

Den 1. Preis erhält Benjamin Köhler (Universität Magdeburg) in Anerkennung seiner Forschungsarbeiten zur Quantifizierung und visuellen Darstellung von Blutflussdaten bei kardiovaskulären Erkrankungen. Der 2. Preis geht an Frank Heckel (Fraunhofer MEVIS) und würdigt seine Forschungsarbeiten zur interaktiven Anpassung von Segmentierungsergebnissen am Beispiel der Tumor-Segmentierung aus CT-Daten. Den 3. Preis erhält Cees-Willem Hofstede (Delft University of Technology) für seinen Online-Anatomie-Browser, der eine kombinierte Darstellung von medizinischen Bilddaten und daraus rekonstruierten 3D-Modellen unterschiedlicher anatomischer Strukturen ermöglicht.

Prof. Dr.-Ing. Dorit Merhof
Lehrstuhl für Bildverarbeitung, RWTH Aachen

Vordere Reihe: Die Preisträger des MedVis-Award Benjamin Köhler (1. Platz, mittig), Frank Heckel (2. Platz, rechts) und Cees-Willem Hofstede (3. Platz, links). Hintere Reihe: Sprecherin und Vize-Sprecher der Fachgruppe, Prof. Dr. Dorit Merhof (rechts), Dr. Stefan Zachow (links). Foto: Peter Faltin