Meldung

Die Bedeutung von Industrie 4.0. für den Standort Deutschland

 

Berlin, März 2014 – Gleich zweimal innerhalb von zwei Wochen stand der Themenkomplex „Industrie 4.0“ auf der Agenda der GI im Austausch mit führenden Vertretern aus Wirtschaft und Politik.

Zunächst referierte GI-Präsident Prof. Dr.-Ing. Peter Liggesmeyer am 13. März 2014 im  Rahmen der  Bundesfachkommission Wachstum und Innovation des Wirtschaftsrats Deutschland über Ansätze und Herausforderungen zu IT-Standardisierungen über die Wertschöpfungsnetzwerke von „Industrie 4.0“. 

In der Sitzung wurde das Thema "Standards und Normen" hiernach vertieft und kontrovers diskutiert. Ziel der Sitzung war es u.a. eine gemeinsame Sprache zwischen der anwendenden Industrie und der Informatik zu finden.
Daher diskutierte neben Prof. Liggesmeyer auch Dr. Stefan Bungart, General Manager des GE Software Center of Excellence in Europe, General Electric Deutschland Holding.

Abgerundet wurde die Sitzung mit einem Überblicksbeitrag von Patricia Lips (MdB) zu den forschungspolitischen Schwerpunkten in der 18. Legislaturperiode. Frau Lips ist Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung.

Die Veranstaltung schloss mit ausgiebigen Diskussionen aller Teilnehmenden. U.a. sprach der Bundesminister für Post und Telekommunikation a.D., Dr. Christian Schwarz-Schilling, zu seinen Erfahrungen im Bereich der Standardisierung

Am 19. März 2014 trafen sich rund 1.000 Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik im BCC in Berlin unter dem Motto „Fortschritt durch Digitalisierung – Chancen für den Mittelstand?“.

Gemeinsam mit u.a. Bundesminister des Innern, Dr. Thomas de Maizière, und Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Johanna Wanka, wurde hierbei über die „richtigen“ Weichenstellungen im Bereich der Digitalisierung diskutiert, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Standort Deutschlands sicherzustellen.

Podium III des Kompetenzzentrum Deutschlands beschäftigte sich unter dem Motto „Made in Digital Germany – Chancen von Industrie 4.0“ mit den Herausforderungen und Chancen für den Mittelstand in der anstehenden 4. industriellen Revolution.

Impulsreferenten waren Dr. Hermann Garbers, Geschäftsführer CLAAS KGaA mbH sowie Prof. Dr. Wolf-Dieter Lukas, Leiter der Abteilung Schlüsseltechnologien – Forschung für Innovationen Bundesministerium für Bildung und Forschung.

GI-Präsident Peter Liggesmeyer konnte sich hiernach im Podium zum Themenkomplex u.a. mit Podiumsteilnehmer Wolf Lichtenstein, CEO DACH Region, SAS Institute GmbH, Walter Haas, CTO, Huawei Technologies Deutschland GmbH und Mostafa Akbari, Gründer und Geschäftsführer bitstars über diesen Themenkomplex austauschen und die wissenschaftliche Sicht als Experte in diesem Bereich ergänzen und auf die Bedeutung von offenen Standards in diesem Bereich hinweisen.

Prof. Dr.-Ing. Peter Liggesmeyer (GI) und Prof. Dr. Wolf-Dieter Lukas (BMBF)