Meldung

38. Bundeswettbewerb Informatik: Junge Informatiktalente gesucht

Für ein Computerspiel sollen zweidimensionale Landschaften aus quadratischen Kacheln so zusammengesetzt werden, dass Land auf Land und Wasser auf Wasser trifft. Gesucht wird ein geschriebenes Programm hierzu. Wie gestaltet sich das Hochbeet des Blumenladens „Bunte Pracht“, wenn individuelle Farbwünsche der Kunden berücksichtigt werden? Und wie lässt sich eine Reiseroute im Wohnmobil hinsichtlich Strecke, Treibstoffkosten und -verbrauch optimieren?

Originelle und unterhaltsame, aber auch anspruchsvolle Aufgaben stellen sich den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des 38. Bundeswettbewerbs Informatik (BwInf) – von „Telepaartie“ bis Urlaubsfahrt vom „Nummernmerker“ bis zu Parallelen. Der Wettbewerb für Informatiktalente startet alljährlich am 1. September, mit stetig steigender Resonanz: 1.682 Teilnehmende und damit so viel wie seit 1992 nicht mehr verzeichnete der BwInf bei der vorigen, 37. Auflage. Der Mädchenanteil erreichte mit 15 % sogar den höchsten Wert der BwInf-Geschichte. Einsendeschluss der 1. Runde ist der 25. November 2019.

Workshops, Preise, Olympiade
Die Teilnahme am Bundeswettbewerb Informatik (BwInf) eröffnet viele Chancen, und das nicht nur für die Besten. Schon wer in Runde 1 dabei ist, erhält die Möglichkeit zur Teilnahme an spannenden Informatik-Workshops, die bundesweit von namhaften Partnern ausgerichtet werden, darunter das Hasso-Plattner-Institut, die Deutsche Bundesbank und Google. In der Finalrunde warten dann Geldpreise, und die Bundessieger werden in der Regel in die Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen. Die Jüngeren unter den Spitzentalenten bekommen schließlich die Chance, sich für die Internationale Informatik-Olympiade 2021 in Ägypten zu qualifizieren.

3. Runde des Jugendwettbewerbs Informatik
Mit dem 38. BwInf geht es auch in die 3. und abschließende Runde des Jugendwettbewerbs Informatik (JwInf) 2019. Die im BwInf für Jüngere vorgesehenen, etwas leichteren Junioraufgaben sind gleichzeitig Aufgaben der 3. JwInf-Runde. Von den mehr als 16.506 Teilnehmenden am JwInf 2018 haben sich rund 4.248 Mädchen und Jungen für die Teilnahme an der 3. Runde qualifiziert. Einsendeschluss der 3. Runde ist der 25. November 2019.

Fragen zu den Aufgaben?
Der BwInf fordert den Informatiknachwuchs nicht nur mit spannenden Aufgaben heraus, sondern fördert auch den Austausch unter den jungen Talenten. Begegnungsmöglichkeiten gibt es nicht nur bei den Workshops, sondern natürlich auch virtuell: In der Community des InformatikNachwuchsportals einstieg-informatik.de können sich die Teilnehmenden zu Fragen rund um den Wettbewerb austauschen, und auch BWINF-Experten geben Antworten und Tipps.

Der Bundeswettbewerb Informatik im Überblick:
Der BwInf richtet sich an Jugendliche bis 21 Jahre, vor dem Studium oder einer Berufstätigkeit. Er dauert etwa ein Jahr und besteht aus drei Runden. Dabei können die Aufgaben der 1. Runde mit grundlegendem Informatikwissen gelöst werden; die Aufgaben der 2. Runde sind deutlich schwieriger. Die 30 Besten der 2. Runde erreichen die Endrunde. Der BwInf ermöglicht den Teilnehmenden, ihr Wissen zu vertiefen und ihre Begabung weiterzuentwickeln. So trägt der Wettbewerb dazu bei, Jugendliche mit besonderem fachlichen Potenzial zu erkennen.

 

Über den Bundeswettbewerb Informatik
Der Bundeswettbewerb Informatik ist der traditionsreichste unter den Bundesweiten Informatikwettbewerben (BWINF). Die Bundesweiten Informatikwettbewerbe sind von der Kultusministerkonferenz empfohlene Schülerwettbewerbe und stehen unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Die Bundesweiten Informatikwettbewerbe werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Träger sind die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI), der Fraunhofer-Verbund IUK-Technologie und das Max-Planck-Institut für Informatik.

Über die Gesellschaft für Informatik e.V.
Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) ist mit rund 20.000 persönlichen und 250 korporativen Mitgliedern die größte und wichtigste Fachgesellschaft für Informatik im deutschsprachigen Raum und vertritt seit 1969 die Interessen der Informatikerinnen und Informatiker in Wissenschaft, Wirtschaft, öffentlicher Verwaltung, Gesellschaft und Politik. Mit 14 Fachbereichen, über 30 aktiven Regionalgruppen und unzähligen Fachgruppen ist die GI Plattform und Sprachrohr für alle Disziplinen in der Informatik. Die Mitglieder binden sich an die Ethischen Leitlinien für Informatikerinnen und Informatiker der GI. Weitere Informationen finden Sie unter www.gi.de.