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Beirat für IT-Weiterbildung

Der Beirat zur IT-Weiterbildung in der Gesellschaft für Informatik e.V. kümmert sich um die außeruniversitäre Weiterbildung in der Informatik und darüber hinaus.

GI ist der Zusammenschluss von Informatik-Fachleuten, unabhängig ob die Qualifikation in einem Hochschulstudium oder in anerkannten Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen erworben wurde. Der Beirat IT-Weiterbildung richtet ausdrücklich an:

  • IT-Fachkräfte mit beruflichem Werdegang,
  • Unternehmen, die IT-Fachkräfte beschäftigen und weiterbilden,
  • Verbände und Funktionäre sowie
  • die Bildungspolitik.

Die stärkere Ausrichtung der GI auf diese Gruppierungen ist eng verknüpft mit der Förderung und Unterstützung von IT-Weiterbildungssystemen, die in besonderer Weise für IT-Fachkräfte geeignet erscheinen.

Themen

Mit Ausbildungsbeginn 1. August 1997 wurden folgende Ausbildungsberufe im IuK-Bereich geschaffen:

  • IT-Systemelektroniker/in 
  • Fachinformatiker/in (Fachrichtung Anwendungsentwicklung oder Systemintegration) 
  • IT-System-Kaufmann/frau 
  • Informatikkaufmann/frau 

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre. Jährlich werden nach Angaben des Bundesinstituts für Berufsbildung  http://www.bibb.de etwa 20.000 Ausbildungsverträge geschlossen.

Die Azubis in der IT (Informationstechnik) werden am Arbeitsplatz ausgebildet. Die Lehrberufe sind dadurch sehr praxisorientiert. Das theoretische Rüstzeug vermitteln die Berufsschulen. Hier verdient man von der ersten Stunde an Geld.

Übrigens: Der Beirat für IT-Weiterbildung der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) kümmert sich auch um alle Belange, die mit den neuen IT-Berufen zusammenhängen. Hier finden Sie auch aktuelle Veranstaltungshinweise zur IT-Aus- und Weiterbildung.

Weiterführende Informationen

 

Bildung und Wissen sind die Fundamente der Informationsgesellschaft und dienen zum Erhalt des Wohlstandes in Deutschland. Da Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) hierin eine Schlüsselposition einnehmen, stellt sich ganz zentral die Frage nach Zielen und Inhalten informatischer Bildung. Wer benötigt in welchem Umfeld welche Kompetenzen und wie sehen die Möglichkeiten aus, sie zu erwerben? Welche Rolle spielt informatische Bildung bei der Gestaltung und der Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen? Der Begriff der informatischen Bildung ist dabei keineswegs auf technisches Know-How beschränkt sondern bezieht sich auch auf gesellschaftliche, rechtliche und ökonomische Aspekte der Informatik.

Beim Round Table »Informatische Bildung in Deutschland« diskutierten Vertreter verschiedener Bereiche des Bildungssystems über Zusammenhänge und Unterschiede der einzelnen Bereiche informatischer Bildung und die Anforderungen und Bedürfnisse der jeweils anderen besser kennen zu lernen. Der Round Table sollte zur Verbesserung des Dialogs der verschiedenen Bildungsbereiche dienen. Ein langfristiges Ziel ist es, den Output jedes Bildungsbereichs mit dem Input des nachfolgenden Bereichs abzustimmen, um die Effizienz der Bildungswege zu erhöhen und mehr Bildungskarrieren zu ermöglichen und Forderungen an die Politik zu formulieren, die zur Verbesserung und Vereinheitlichung der Schnittstellen zwischen den Bildungsbereichen dienen.

Die Digitalisierung erfasst alle Lebens- und Arbeitsbereiche, so auch den Gesundheits- und Pflegebereich. Gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels sowie im Hinblick auf die Selbstbestimmung und Lebensqualität pflegebedürftiger Menschen, können digitale Technologien einen großen Mehrwert in der Pflege bringen: Sie fungieren als technische Haushaltshilfe und helfen den Menschen bei der Hausarbeit; neue Kommunikationsmittel und Mobilitätslösungen eröffnen Möglichkeiten der sozialen und kulturellen Teilhabe bis ins hohe Alter; Sensorsysteme helfen Notsituationen zu antizipieren und retten Leben.

Technische Assistenzsysteme, Roboter, Transpondersysteme oder komplexe Automatisierungskonzepte können den Pflegealltag erleichtern und Pflegekräfte entlasten. Doch die Möglichkeiten der Digitalisierung in der Pflege erfordern auch neue Kompetenzprofile beim Pflegepersonal – sowohl im Umgang mit diesen Technologien als auch mit den Pflegenden.

Der Beirat Weiterbildung der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) hat mit dem ganztägigen Symposium „Pflege 4.0: Zukunftsszenario zum Weiterbildungsbedarf in der Pflegebranche“ (Mai 2017) in Berlin den Bedarf zum Erwerb digitaler Kompetenzen identifizieren und ein Zukunftsszenario für die künftige Weiterbildung von Fachkräften in der Pflegebranche entwerfen. Die zentrale Fragestellung lautete: Welche Chancen bietet die Digitalisierung für die Pflege in den kommenden 10 Jahren und welche Kompetenzen werden die Beschäftigten dann benötigen?

Im Rahmen dieses Fachsymposiums ist auch die Publikation „Leitlinien Pflege 4.0: HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN FÜR DIE ENTWICKLUNG UND DEN ERWERB DIGITALER KOMPETENZEN IN PFLEGEBERUFEN“ des Beirats IT-Weiterbildung der Gesellschaft für Informatik e. V. in Zusammenarbeit mit Partnerinnen und Partnern aus Pflegepraxis, Verbänden und Wissenschaft erschienen.

Weitere Informationen unter: https://gi.de/pflege40/

Veranstaltungen

Pflege 4.0: Zukunftsszenarien zum Weiterbildungsbedarf in den Pflegeberufen

Im Rahmen eines Fachsymposiums im Mai 2017 wurden Zukunftsszenarien zur Digitalisierung erarbeitet und diskutiert. Ziel war es, benötigte Kompetenzfelder für die Weiterbildung von Pflegekräften zu identifizieren und ihre Umsetzung in den gesellschaftlichen und politischen Diskurs einzubringen. Die Veranstaltung fand im Rahmen des nationalen Digitalgipfelprozesses statt, der die Digitalisierung im Gesundheitsbereich zum Schwerpunkt hat.

Im Rahmen dieses Symposiums wurde auch ein Positionspapier „Pflege 4.0: Kompetenzfelder für die Weiterbildung von Fachkräften im Pflegebereich“ mit Handlungsempfehlungen entwickelt, dass im Rahmen des Nationalen Digitalgipfels im Juni 2017 vorgestellt wurde.

Informatische Bildung in Deutschland

Am 06. Februar 2015 lud der Beirat für IT Aus- und Weiterbildung der Gesellschaft für Informatik e.V. gemeinsam mit dem eco - Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. zu einem Roundtable zur informatische Bildung in Deutschland.

Bildung und Wissen sind die Fundamente der Informationsgesellschaft und dienen zum Erhalt des Wohlstandes in Deutschland. Da Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) hierin eine Schlüsselposition einnehmen, stellt sich ganz zentral die Frage nach Zielen und Inhalten informatischer Bildung. Wer benötigt in welchem Umfeld welche Kompetenzen und wie sehen die Möglichkeiten aus, sie zu erwerben? Welche Rolle spielt informatische Bildung bei der Gestaltung und der Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen? Der Begriff der informatischen Bildung ist dabei keineswegs auf technisches Know-How beschränkt sondern bezieht sich auch auf gesellschaftliche, rechtliche und ökonomische Aspekte der Informatik.

Beim Round Table »Informatische Bildung in Deutschland« diskutierten Vertreter verschiedener Bereiche des Bildungssystems über Zusammenhänge und Unterschiede der einzelnen Bereiche informatischer Bildung und die Anforderungen und Bedürfnisse der jeweils anderen besser kennen zu lernen. Der Round Table sollte zur Verbesserung des Dialogs der verschiedenen Bildungsbereiche dienen. Ein langfristiges Ziel ist es, den Output jedes Bildungsbereichs mit dem Input des nachfolgenden Bereichs abzustimmen, um die Effizienz der Bildungswege zu erhöhen und mehr Bildungskarrieren zu ermöglichen und Forderungen an die Politik zu formulieren, die zur Verbesserung und Vereinheitlichung der Schnittstellen zwischen den Bildungsbereichen dienen.

Aufgaben und Ziele

In Deutschland hängen direkt oder indirekt ca. 800.000 Arbeitsplätze von der Informatik und Informationstechnik ab. Zusammen mit den anderen MINT-Disziplinen sind diese Fächer von großer Bedeutung für die Wirtschaft. Auf der anderen Seite herrscht in den IKT-Berufen leider ein signifikanter Mangel an gut ausgebildeten Fachkräften mit und ohne Hochschulabschluss. Darüber hinaus sind die erworbenen Fachkenntnisse, bei denjenigen, die sich für einen IKT-Beruf entschieden haben, durchaus heterogen, denn die Aus- und Weiterbildung ist im wesentlichen Ländersache. Der Bund gibt lediglich Rahmenrichtlinien in Form von Gesetzen und Verordnungen vor.

In dieser Situation soll der GI Beirat für IT-Weiterbildung, der sich im Mai 2013 in Berlin konstituiert hat, seinen Beitrag leisten, indem er u.a. den Reformbedarf bei der Ausbildung in den IT-Lehrberufen ermittelt, da sich die Anforderungen in den IT-Berufen erheblich verändert haben, so dass es 16 Jahre nach ihrer Einführung einer Überarbeitung der Ausbildungsinhalte bedarf. Weitere Interessensfelder des Beirats sind die Analyse des IT-Weiterbildungssystems für Berufstätige mit und ohne Studium inkl. von Empfehlungen zur Veränderung, sowie allgemeine Untersuchungen zur informatischen Bildung in der Informationsgesellschaft. Wichtige Ergebnisse der Arbeit des Beirats werden veröffentlicht. Daneben sind Informationsveranstaltungen geplant.

    Mitglieder des Beirats sind

    • GI-Fachbereich „Informatik und Ausbildung/Didaktik der Informatik“
    • GI-Fachberiech „Informatik und Gesellschaft“
    • Bundesverband IT-Mittelstand (BITMi)
    • Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. (eco)
    • Fraunhofer Verbund IUK-Technologie
    • Initiative D21 e.V. der Bundesregierung, vertreten durch das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit.