
#GIWebTalk: Was bringt die Corona-App?
Beschreibung
Sie ist zu einer der strittigsten Maßnahmen gegen die COVID-19-Pandemie geworden: Die „Corona-App“. Ursprünglich wollte die Bundesregierung bereits Mitte April eine Contact-Tracing-App auf den Markt bringen, um die Kontakte von Virus-Infizierten besser nachverfolgen zu können. Doch ihre technische Umsetzung ist zur Kontroverse geworden – ebenso wie die Wirksamkeit der Applikation im Kampf gegen das Virus. Unter welchen Bedingungen kann der Einsatz der App sicher funktionieren? Welche Risiken birgt sie? Und welche Vorteile bietet sie Gesundheitsämtern, Epidemiologien – und nicht zuletzt den Nutzern? Im zweiten „#GIWebTalk – Was bringt die Corona-App?“ wollen wir mit Fachexpert*innen und den Zuschauer*innen dazu diskutieren!
Hier geht es zur Anmeldung!
Programm
18:00 Begrüßung
18:05 Eingangsstatements der Referent*innen
18:30 Diskussion
18:50 Publikumsfragen
19:30 Ende
Referent*innen

Prof. Dr. Hannes Federrath
Präsident der Gesellschaft für Informatik e.V.
Prof. Dr. Hannes Federrath ist seit 2018 Präsident der Gesellschaft für Informatik. Er hat die Professur für Sicherheit in verteilten Systemen am Fachbereich Informatik der Universität Hamburg inne. Von 2003 bis 2011 war er am Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität Regensburg als Professor für Management der Informationssicherheit tätig. Als wissenschaftlicher Oberassistent und Vertretungsprofessor wirkte er von 2000 bis 2003 am Fachbereich Informatik der Freien Universität Berlin. Bei der GI engagierte sich Professor Federrath u.a. von 2011 bis 2016 als Sprecher des Fachbereichs Sicherheit, Schutz und Zuverlässigkeit.

Prof. Dr. Jeanette Hofmann
Forschungsdirektorin Alexander von Humboldt Instituts für Internet und Gesellschaft
Die Politikwissenschaftlerin Prof. Jeanette Hofmann ist Forschungsdirektorin des Alexander von Humboldt Instituts für Internet und Gesellschaft. Sie forscht am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) zu den Themen Global Governance, Regulierung des Internets und Digitaler Wandel. Sie ist außerdem Leiterin der WZB-Projektgruppe ‚Politik der Digitalisierung‘, die die Deutung, Aushandlung und Regelung der digitalen Transformation erforscht. Sie ist Vorsitzende der Sachverständigenkommission für den Dritten Engagementbericht der Bundesregierung und Mitglied der ‚Expert Group for the Observatory on the Online Platform Economy‘ der Europäischen Kommission.

Dr. Walter Hötzendorfer
Research Institute – Digital Human Rights Center
Dr. Walter Hötzendorfer ist Senior Researcher und Senior Consultant im Research Institute – Digital Human Rights Center in Wien. Nach dem Studium der Wirtschaftsinformatik und der Rechtswissenschaften und Stationen in der Rechtsberatung und im Software Engineering war er von 2011 bis 2016 in der Arbeitsgruppe Rechtsinformatik der Universität Wien tätig. Er ist Mitglied der GI und Vorstandsmitglied der Österreichischen Computergesellschaft (OCG), Co-Leiter des OCG Forum Privacy und Mitglied des Zertifizierungskomitees der OCG. Dr. Hötzendorfer forscht und lehrt insbesondere zum Datenschutzrecht, zu Privacy Engineering, Netz- und Informationsystemsicherheit (NIS) und verwandten Themen und berät Organisationen verschiedenster Art und Größe bei der Umsetzung der DSGVO. Als ständiger Datenschutzberater des Österreichischen Roten Kreuzes ist er an der Entwicklung der Stopp Corona-App in Österreich beteiligt.

Ann Cathrin Riedel
Vorsitzende LOAD e.V. – Verein für liberale Netzpolitik
Ann Cathrin Riedel studierte Islamwissenschaft, Politik und BWL. Sie ist Vorsitzende von LOAD e.V. – Verein für liberale Netzpolitik. Mit ihrer Agentur UP DIGITAL MEDIA entwickelt sie Strategien zur digitalen politischen Kommunikation. Sie war Lehrbeauftragte an der HS Fresenius in Düsseldorf und wurde von der Zeitschrift “Politik & Kommunikation” in die Liste der „65 “Gesichter der Zukunft” unter 35“ im Bereich Politikberatung und Expertise aufgenommen. Sie ist Mitglied der Arbeitsgruppen „Ethik in der Digitalisierung“ und “Algorithmen-Monitoring” der Initiative D21. In ihren Funktionen publiziert und spricht sie regelmäßig über Ethik und Bürgerrechte, Meinungsfreiheit und Kommunikation im digitalen Raum, sowie digitale Souveränität.