Beschreibung
Eine gemeinsame Veranstaltung von Wikimedia Deutschland und der Gesellschaft für Informatik e.V.
Angesichts geopolitischer Spannungen und technologischer Abhängigkeiten stellt sich die Frage, wie digitale Selbstbestimmung langfristig gesichert werden kann und welche Alternativen möglich sind. Wir bringen Perspektiven aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Technologieentwicklung zusammen und diskutieren, welche technischen und politischen Rahmenbedingungen notwendig sind. Im Mittelpunkt stehen wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Erfahrungen mit offenen Standards, Open-Source-Technologien und dem Umgang mit digitalen Machtstrukturen.
Anhand aktueller Studienergebnisse blicken wir exemplarisch auf die digitale Infrastruktur von Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Sie stehen unter Druck, ihre digitale Handlungsfähigkeit in komplexen IT-Landschaften zu sichern und gleichzeitig langfristige Abhängigkeiten von einzelnen Anbietern zu vermeiden. Wie können offene und interoperable Lösungen dazu beitragen? Und welchen Beitrag können Wissenschaft, Politik und technische Communities leisten, um digitale Infrastrukturen nachhaltig resilienter zu gestalten?
Auf dem Podium diskutieren:
- Prof. Dr. Jeanette Hofmann, Forschungs- und Gründungsdirektorin, Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG)
- Dr. Henriette Litta, Geschäftsführerin, Open Knowledge Foundation Deutschland e. V.
- Erik Moeller, Director of Programs, Sovereign Tech Agency
- Moderation: Lukas Kick, Gesellschaft für Informatik e. V.
Networks & Politics ist eine Gesprächsreihe, die Zivilgesellschaft, technische Community und Politik zu Fragen globaler Internetpolitik und ihrer nationalen Auswirkungen zusammenbringt.
Programm
Ablauf
- 17.30 Uhr: Einlass
- 18.00 - 18.10 Uhr: Begrüßung und Vorstellung der Studie und Empfehlungen
- 18.10 - 19.00 Uhr: Podiumsgespräch
- 19.00 - 19.30 Uhr: Getränke und Fingerfood in der Lounge