Beschreibung
Die Digitalisierung verändert nicht nur die Art, wie wir leben, sondern auch, wie wir wirtschaften und arbeiten. Unternehmen als wichtige Treiber der Digitalisierung kommt im Zuge der digitalen Transformation eine besondere Verantwortung zu – gegenüber ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, ihrer Kundschaft sowie der Gesellschaft. Analog zu einer „Corporate Social Responsibility“ (CSR) nehmen immer mehr Unternehmen diese Verantwortung im Rahmen von Selbstverpflichtungen einer „Corporate Digital Responsibility“ (CDR) wahr.
Doch wie können Unternehmen die digitalen Veränderungen verantwortungsvoll gestalten? Welche Dimensionen hat eine „CDR“, welche Aspekte sind besonders wichtig und wie können diese in Unternehmen implementiert und von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gelebt werden? Welche Maßnahmen können ergriffen werden, um einen ethischen Umgang mit digitalen Werkzeugen sowie mit Mitarbeiter- und Kundendaten zu gewährleisten?
Zu diesen entscheidenden Themen will der Wirtschaftsbeirat der GI mit herausragenden Gestalterinnen und Gestalter aus Politik, Wirtschaft und Forschung im Rahmen eines Fachgespräches diskutieren. Wir laden Sie herzlich dazu ein, bei der virtuellen Sessions dabei zu sein und in der Fragenrunde mitzudiskutieren!
Mit der kostenfreien Registrierung für die virtuelle Teilnahme hier bekommen Sie Zugang zu allen virtuellen Sessions im Rahmen der INFORMATIK 2020.
Programm
10:30 Uhr Begrüßung
Anja Schaar-Goldapp, Geschäftsführerin Schaar-Goldapp Consulting GmbH, Stv. Sprecherin des GI-Wirtschaftsbeirates
10:40 Uhr Moderierte Diskussion
Moderator: Daniel Krupka, GI-Geschäftsführer
- Jens Mühlner, Executive Consultant Innovation & Technology Management, T-Systems International
- Lena-Sophie Müller, „Initiative D21“
- Nadine Schön, Stv. Mitglied im Ausschuss für Digitale Agenda
- Prof. Dr. Ingo Timm, Sprecher des GI-Fachbereichs Künstliche Intelligenz (FBKI), Universität Trier
11:50 Uhr Ausblick
Christine Regitz, Aufsichtsrätin SAP SE, Sprecherin GI-Wirtschaftsbeirat
12:00 Ende
Referent*innen
Lena-Sophie Müller
Geschäftsführerin der Initiative D21 e. V.
Lena-Sophie Müller hat zum Ziel, die digitale Transformation im Schulterschluss mit Politik und Wirtschaft zum Wohle und Nutzen der Menschen zu gestalten. Sie zeigt die Implikationen neuer Technologien für die Gesellschaft auf, diskutiert als Expertin auf verschiedenen Podien und hält Vorträge rund um die Themen der Digitalisierung. Seit 2014 leitet sie als Geschäftsführerin die gemeinnützige Initiative D21 e.V., Deutschlands größtes Digital-Netzwerk aus Politik und Wirtschaft. Sie berät den Deutschen Bundestag als Sachverständige der Enquete Kommission „Künstliche Intelligenz“ (seit 2018), ist Mitglied im Digitalrat des Bundesverteidigungsministeriums (BMVg) sowie im Digitalrat der BDA (seit 2019) und seit 2020 neues Mitglied im Beirat Junge Digitale Wirtschaft des Bundesministers für Wirtschaft und Energie.
Nadine Schön
Stv. Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
Nadine Schön ist Mitglied des Bundestages seit September 2009, seit Januar 2014 stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Bereiche "Familie, Senioren, Frauen und Jugend" sowie "Digitale Agenda". 2004 bis 2009 Mitglied des Saarländischen Landtages.

Prof. Dr. Ingo J. Timm
Professor für Wirtschaftsinformatik an der Universität Trier
Ingo Timm hat an der Universität Bremen Informatik studiert, promoviert und habilitiert. 1998 bis 2006 hat er in unterschiedlichen Positionen an der Universität Bremen, der TU Ilmenau und der Indiana University-Purdue University- Indianapolis (IUPUI) gearbeitet. 2006 ist er auf die Professur für Wirtschaftsinformatik und Simulation an die Goethe-Universität Frankfurt berufen worden und 2010 einem Ruf nach Trier gefolgt. Hier hat er 2016 gemeinsam mit den Kollegen das Center for Informatics Research & Technology (CIRT) gegründet, dessen Sprecher er auch ist. Timm forscht an Ansätzen zur Gestaltung, Planung, Steuerung und Simulation wissensintensiver Prozesse. Im Zentrum seiner Forschung stehen dabei kognitive Entscheidungsmodelle, komplexe Koordination, logikbasierter Deliberationsansätze, maschinelles Lernen, verteilte Planung und die strategische Steuerung autonomer Softwaresysteme. Diese Methoden wendet er in Produktion, Logistik, Gesundheitswesen, Umwelt, Mobilität und Medien an.