ATHENE-Veranstaltungsreihe "Rechtsrahmen der Cybersicherheitsforschung"
Veranstaltungsort
Fraunhofer SITDarmstadt, Deutschland
Beschreibung
In der Cybersicherheitsforschung werden häufig so genannte offensive Methoden und Ansätze eingesetzt, um Schwachstellen zu ermitteln und Cyberangriffe, Angriffsvektoren und -methoden besser zu verstehen. Dies geschieht z. B. durch Penetrationstests. Bei der Durchführung solcher Forschungen müssen die einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen beachtet werden.
Darüber hinaus führen Ereignisse wie versuchte Wahlmanipulation oder -beeinflussung sowie Cyberangriffe auf den Staat und seine kritischen Infrastrukturen zu einem Unterstützungsbedarf von offensiven Cybersicherheitsforschern, bei denen rechtliche Regelungen beachtet werden müssen.
Leider zielen rechtliche Regelungen jedoch entweder gar nicht auf die Cybersicherheitsforschung ab oder berücksichtigen nicht speziell die Bedürfnisse der offensiven Cybersicherheitsforschung. Daher entstehen bei vielen Forschungsprojekten Fragen und Unsicherheiten für die Forscher hinsichtlich der rechtlichen Rahmenbedingungen ihrer Forschungsaktivitäten.
Durch die ATHENE-Veranstaltungsreihe „Rechtsrahmen der Cybersicherheitsforschung“ soll auf den dringenden Bedarf von Cybersicherheitsforschenden reagiert werden, Unterstützung bei der Klärung von Rechtsfragen im Zusammenhang mit ihrer Forschung zu erhalten.
Die Veranstaltung findet virtuell statt, die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich.
23.11.2023, 13:00 - 13:45 Uhr
Prof. Dr. Christoph Burchard, Goethe-Universität Frankfurt | ATHENE: Mit einem Bein im Gefängnis? Abwehr von Cybersicherheitsangriffen aus Sicht des Strafrechts
Mit einer Einführung in das Thema von Donika Mirdita, ATHENE | TU Darmstadt