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Meldung

GI und MNU veröffentlichen gemeinsamen Referenzrahmen Informatik für die Allgemeinbildung

Dieser Referenzrahmen beschreibt, aufgeteilt in die Bereiche Digitalisierung, Automatisierung und Informatiksysteme, wie Nutzung, Gestaltung und Reflexion digitaler Systeme mit der Kenntnis informatischer Grundkonzepte verwoben sind. Er wurde von Expertinnen und Experten des MNU-Verband zur Förderung des MINT-Unterrichts und der GI erarbeitet.

Die Europäische Union hat 2007 einen europäischen Referenzrahmen für lebenslanges Lernen herausgegeben, in dem auch u. a. die „Computerkompetenz“ als Schlüsselkompetenz ausgewiesen ist. Als Schlüsselkompetenz wird dabei eine Kompetenz bezeichnet, die alle Menschen für ihre persönliche Entfaltung, soziale Integration, Bürgersinn und Beschäftigung benötigen. In der Untersetzung des Begriffs „Computerkompetenz“ wird deutlich, worauf es im Referenzrahmen der EU ankommt: Anwendung der IT-Technologien und Grundkenntnisse in der Benutzung von Computern. Verzichtet wird hingegen auf Grundsätze und Grundprinzipien, deren Kenntnis beispielsweise bei der mathematischen Kompetenz und der grundlegenden informatischen Kompetenz verlangt wird.

"Der nun vorliegende Vorschlag soll dazu dienen, in Deutschland und auch darüber hinaus zu einem gemeinsamen Verständnis informatischer Bildung beizutragen und deren Gestaltung und Implementierung in Schulen weiter voranzubringen. Weiterhin können damit erstmals gewünschte informatische Qualifikationsniveaus für vielfältige Zwecke konkret referenziert werden." schreibt GI-Präsident Hannes Federrath in seinem Vorwort.

Wir danken der verbandsübergreifenden Arbeitsgruppe mit Mitgliedern aus der Gesellschaft für Informatik e. V. und dem Verband zur Förderung des MINT-Unterrichts (MNU), die das vorliegende Dokument unter Einbeziehungen der Fachcommunity erarbeitet hat.

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