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Meldung

MINT-Frühjahrsreport unterstreicht die Bedeutung von Informatik-Bildung

Dem aktuellen MINT-Frühjahrsreport zufolge fehlen Deutschland so viele MINT-Arbeitskräfte wie noch nie. Die Vermittlung von Informatik-Kenntnissen gewinnt somit weiter an Bedeutung.

Der MINT-Frühjahrsreport 2022 zeigt den steigenden Fachkräftemangel in den Bereichen Mathematik, Informatik, Technik und Naturwissenschaft. Mit knapp 320.000 nicht besetzten Stellen ist der MINT-Arbeitskräftemangel im April dieses Jahres so groß wie noch nie zuvor. Diesen Engpässen steht das sinkende Angebot an MINT-Nachwuchs entgegen. Als eine Handlungsempfehlung nennen die Autor*innen der Studie unter anderem den Ausbau digitaler Kompetenzen und des Schulfaches Informatik.

Daniel Krupka, Geschäftsführer der Gesellschaft für Informatik: „Der Bedarf an MINT-Fachkräften ist enorm und wird in Zukunft weiter steigen. Um die künftigen Herausforderungen im MINT-Bereich zu bewältigen, ist es von großer Bedeutung, die Informatik-Bildung an den Schulen zu stärken. Der MINT-Report unterstreicht wieder einmal, dass die Vermittlung von Informatik-Kenntnissen heute so stark gefordert ist wie nie zuvor. Deshalb ist es so wichtig, dass das Fach Informatik nun endlich in allen Bundesländern in der Mittelstufe verpflichtend eingeführt wird.“

Der MINT-Report wird zweimal jährlich vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln im Auftrag der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Gesamtmetall und der Initiative „MINT Zukunft schaffen“ erstellt. Der MINT-Frühjahrsreport 2022 kann hier gelesen werden.

© Mimi Thian - Unsplash