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Meldung

GI wird Mitglied im NFDI-Verein

Als Teil von NFDIxCS beteiligt sich die GI aktiv am Aufbau des Forschungsdatenmanagments für die Informatik. Durch den Beitritt in den NFDI-Verein soll dieses Engagement nun verstetigt werden.

Berlin 07.05.2021 – Gemeinsam mit 48 Forschungseinrichtungen bewirbt sich die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) als Teil der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur für und mit Computer Science (NFDIxCS) um eine Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Mit dem Beitritt in den NFDI-Verein möchte die GI die Grundlagen einer weiteren Zusammenarbeit legen und zu einer besseren Vernetzung der Akteure beitragen.

Der Beitritt der GI zum NFDI e.V. erfolgt zeitgleich mit dem Beitritt der de-RSE e.V. – Gesellschaft für Forschungssoftware. Beide Organisationen möchten damit ihr gemeinsames Engagement für das Forschungsdatenmanagement in der Informatik und den Wunsch nach Zusammenarbeit unterstreichen.

Prof. Dr. Michael Goedicke, Vizepräsident der GI und Sprecher des Konsortiums NFDIxCS: „Durch den Beitritt in den NFDI-Verein verstetigen wir unser Engagement für den Aufbau der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur. Die Informatik verstehen wir dabei als eine Schlüsseldisziplin für viele Bereiche in Ausbildung, Forschung und Industrie, wo mit Hilfe des Forschungsdatenmanagement in der Informatik noch bessere – vor allem nachvollziehbare und nachnutzbare - Forschungsergebnisse erzielt werden. Die zu entwickelnden Dienste stehen allen Interessierten zur Verfügung und wir möchten dies für eine nachhaltige Ausgestaltung des Forschungsdatenmanagements in Deutschland einbringen.“

In der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) werden die Datenbestände von Wissenschaft und Forschung für das gesamte deutsche Wissenschaftssystem systematisch erschlossen, vernetzt und nachhaltig sowie qualitativ nutzbar gemacht. Bislang sind sie zumeist dezentral, projektbezogen oder auf Zeit verfügbar. Mit der NFDI soll ein nachhaltiger digitaler Wissensspeicher geschaffen werden als unverzichtbare Voraussetzung für neue Forschungsfragen, Erkenntnisse und Innovationen.

Das Schlüsselprinzip der NFDIxCS besteht darin, eine organisatorische und technische, kooperative und interoperable Infrastruktur aufzubauen, um die verfügbaren Kräfte der relevanten Dienste und Akteure aus der und für die Informatik zu bündeln. Dafür sollen zunächst die relevanten Dienste zur Speicherung komplexer domänenspezifischer Datenobjekte aus der Breite der Informatik identifiziert und definiert werden. Im nächsten Schritt soll es darum gehen, diese Dienste in der Praxis zu erproben und damit die FAIR-Prinzipien flächendeckend umzusetzen. Dies schließt die Produktion wiederverwendbarer Datenobjekte ein, die neben den verschiedenen Arten von Informatikdaten auch die zugehörigen Metadaten sowie die entsprechende Software, Kontext- und Ausführungsinformationen in standardisierter Form enthalten.