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Meldung

GI bei der Konferenz "Deutschland Intelligent Vernetzt" 2021

Die DIV-Konferenz 2021 beschäftig sich vom 8.-11. November mit der "Zukunftsfähigkeit durch eine digitale Transformation der Daseinsvorsorge". Die Gesellschaft für Informatik ist Partnerin der Veranstaltung un dan verschiedenen Sessions inhaltlich beteiligt.

Die diesjährige virtuelle #DIVKon21 Konferenz-Woche wird sich vom 08.–11. November 2021 aktuellen Fragen und Perspektiven der Zukunftsfähigkeit durch eine digitale Transformation der Daseinsvorsorge widmen. Wir bringen relevante Akteure zusammen, um uns gemeinsam über aktuelle Fragen, Herausforderungen und gute Beispiele für eine digital sinnvoll unterstützte Daseinsvorsorge und Zukunftsfähigkeit durch intelligente Vernetzung auszutauschen. Wir wollen im aktiven Meinungs- und Ideendiskurs voneinander lernen sowie neue konkrete Umsetzungsideen und Projekte identifizieren. Die Anmeldung ist unter https://div-konferenz.de/events/div-konferenz-2021/#Anmeldung möglich. An folgenden Sessions ist die GI direkt beteiligt:

Einführungsveranstaltung – Daseinsvorsorge und Zukunftsfähigkeit durch intelligente Vernetzung | 08. November 2021 | 09:00 – 11:30 Uhr

Mit der Eröffnungsveranstaltung setzen wir den Auftakt für die diesjährige Konferenzwoche. Wir geben einen Überblick, ordnen die Leitthemen ein und holen Meinungen verschiedener Akteure auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene sowie aus der Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft ein.

09:00 Eröffnung & Begrüßung

09:15 Begrüßung durch den Schirmherrn

Stefan Schnorr, Leiter der Abteilung Digital- und Innovationspolitik im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

09:25 Impuls: Digitale Transformation und Zukunftsfähigkeit Deutschlands

Dr. Martin Hagen, Staatsrat für Haushalt, Personal und Digitalisierung beim Senator für Finanzen, Freie Hansestadt Bremen

09:40 Impuls: Daseinsvorsorge im Digitalen Wandel – Eine Einordnung 

Dr. André Göbel, Geschäftsführer DigitalAgentur Brandenburg

09:50 Impuls: Wie wir in einer digitalisierten Welt Daseinsvorsorge weiterschreiben müssen

Gerald Swarat, Leiter Büro Berlin Fraunhofer IESE und Co-Vorsitzender Co:Lab Denklabor & Kollaborationsplattform für Gesellschaft & Digitalisierung e.V. 

10:00 Gemeinsame Fishbowl-Diskussion: Zukunftsfähigkeit und Daseinsvorsorge – Auf welche Hebel kommt es in der Digitalen Transformation jetzt an?

u.a. mit Daniel Krupka, Geschäftsführer Gesellschaft für Informatik e.V.

Digitale Souveränität | 08. November 2021 | 15:00 – 18:00 Uhr

Digitale Souveränität stellt einen Grundpfeiler der Selbstbestimmtheit und Unabhängigkeit unserer Gesellschaft dar, der gemeinsam weiter gestärkt und ausgebaut werden muss. Bürgerinnen und Bürger ebenso wie Unternehmen, Institutionen und Behörden benötigen die Möglichkeiten, die Rechte und die Fähigkeiten, um in der digitalen Welt selbstbestimmt und sicher agieren zu können. Wir wollen uns mit diesem Thema und seiner Bedeutung für eine Zukunftsfähigkeit und Daseinsvorsorge aus drei verschiedenen Perspektiven befassen.

Session 2: Digitale Souveränität oder digitale Abhängigkeit: Wohin steuern wir in Deutschland und Europa

  • Kirsten Messer-Schmidt, Vorsitzende des Kooperationsbeirats der Charta Digitale Vernetzung e.V. / Selbständige Unternehmerin excepture® (Moderation)

Impulse

  • Cybersicherheit in der Zeit globaler Vernetzung
    Isabel Münch, Leiterin Fachbereich OC 3 IT-Sicherheitslage im Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik / GI-Fellow
  • Digitale Souveränität aus Sicht der der Interentwirtschaft
    Alexander Rabe, Geschäftsführer eco - Verband der Internetwirtschaft e.V. / GI-Präsidium

Paneldiskussion

  • Prof. Dr. Michael Meier, Universität Bonn / Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE / GI-Fachbereich Sicherheit
  • Stefan Möller, Geschäftsführer CSOC GmbH
  • Isabel Münch, Leiterin Fachbereich OC 3 IT-Sicherheitslage im Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
  • Alexander Rabe, Geschäftsführer eco - Verband der Internetwirtschaft e.V. / GI-Präsidium

Digitale Teilhabe | 09. November 2021 | 09:30 – 12:30 Uhr

Digitale Teilhabe bezeichnet die Möglichkeit für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen, umfassend an den Angeboten und Gestaltungsmöglichkeiten einer zunehmend digitalen Gesellschaft partizipieren zu können. Die Potenziale intelligent vernetzter Städte und Regionen für digitale Teilhabe und gleichwertige Lebensbedingungen müssen künftig noch stärker als strategische Ressource der Daseinsvorsorge genutzt werden. Wir wollen uns mit den Teilnehmenden der Konferenz darüber austauschen, von welchen guten Beispielen für eine konkrete Umsetzung digitaler Teilhabe in den verschiedenen Bereichen der intelligenten Vernetzung Städte und Regionen voneinander lernen können und wie mehr Teilhabe durch Beteiligung an der Entwicklung von smarten Quartieren erreicht werden kann.

Mit einem Beitrag aus dem Digital Autonomy Hub:

  • Mensch-Technik-Interaktion zur Steigerung der digitalen Mündigkeit von Bürger*innen
    Elisabeth Schauermann, Gesellschaft für Informatik e.V.

Gemeinwohlorientierte Digitalisierung | 09. November 2021 | 16:00 – 18:30 Uhr

Daseinsvorsorge und Gemeinwohl sind aufs Engste verbunden mit der täglich erlebten konkreten Lebenswelt von Bürgerinnen und Bürgern: in Städten, Gemeinden und Dörfern sowie in Landkreisen und Regionen. Daher ist gilt es, diesen Aspekten im weiteren Prozess der aktiven Gestaltung der digitalen Transformation zukünftig eine deutlich höhere Aufmerksamkeit zu widmen. und den Lebensalltag entsprechend aktiv digital zu gestalten. Denn die Digitalisierung unseres Gemeinwesens reicht deutlich weiter als eine Summe von (überwiegend isolierten und meist technikzentrierten) Innovations- oder Umsetzungsprojekten in den Bereichen E-Government bzw. SmartCity / SmartRegion. Es ist zwingend erforderlich, die kommunale Ebene noch stärker als Orte bzw. Räume des sozialen Miteinanders zu begreifen. Dies wiederum rückt in der Konsequenz neue bzw. auch „sehr alte“ Fragen in den Fokus. Beispielsweise Fragen zu den Potenzialen und Grenzen der Digitalisierung vertrauensbasierter Prozesse auf örtlicher und/oder nachbarschaftlicher Ebene. Oder auch zu den Potenzialen und Grenzen kommunaler Selbstverwaltung auf der Grundlage neuer plattformbasierter IT-Architekturen und damit verbundenen möglichen Verschiebungen der Arbeitsteilung im föderalen Mehrebenensystem. Mit beiden Fragekomplexen wird sich die diesjährige Konferenz-Session der Expertengruppe Vernetzte Verwaltung in der Fokusgruppe Intelligente Vernetzung beschäftigen.

  • Perspektive Vertrauenstechnologien / SSI
    Dr. Jan Sürmeli, FZI Forschungszentrum Informatik / GI-Präsidium