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Meldung

GI begrüßt die Einführung des Pflichtfachs Informatik im Saarland

Zukünftig soll Informatik an saarländischen Gymnasien und Gesamtschulen zum Pflichtfach werden. Die GI begrüßt das Vorhaben als wichtigen Schritt, um Schüler*innen besser als bisher auf die digitalisierte Welt vorzubereiten.

Auf dem 2. Tag der digitalen Bildung im Saarland, am 30. Juni, hat Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot (SPD) verkündet, ein Pflichtfach Informatik einzuführen. So soll Informatik ab der 7. Klasse an allen Gemeinschaftsschulen und Gymnasien verpflichtend unterrichtet werden. Bereits zum Schuljahr 2019/2020 wurde Informatik als Grund- und Leistungskurs in der gymnasialen Oberstufe eingeführt.

Um den zukünftig höheren Bedarf an Lehrkräften zu decken, sollen Aus- und Weiterbildungen für Lehrer*innen erleichtert werden. So kann Informatik an der Universität des Saarlandes (UdS) nicht mehr nur mit Mathematik, sondern auch mit Fächern wie Philosophie/Ethik, Chemie, Französisch, Geschichte oder Sport kombiniert werden. Zudem starten mit dem Schuljahr 2021/22 Weiterqualifizierungsmaßnahmen für Lehrer*innen mit dem Ziel des Erwerbs einer zusätzlichen Lehrerlaubnis für das Fach Informatik in der Sekundarstufe I.

Damit greift das saarländische Bildungsministerium eine zentrale Forderung der GI auf. Durch die voranschreitende Digitalisierung sind digitale Medien und digitale Technik fest im Alltag verankert. Dieser Umstand wird in Schulen bisher jedoch viel zu wenig abgebildet. Die Einführung des Pflichtfachs Informatik ab der 7 Klasse an Gymnasien und Gesamtschulen ist daher ein wichtiger Schritt, die Allgemeinbildung zukuftsfähiger zu gestalten.