Gesellschaft für Informatik zeichnet Dr. Marco Sälzer mit Dissertationspreis aus
Für seine Arbeit über die formale Verifikation und Interpretierbarkeit von verschiedenen Standardmodellen des maschinellen Lernens wird Dr. Marco Sälzer der Dissertationspreis der Gesellschaft für Informatik e.V., der Österreichischen Computer Gesellschaft sowie der Schweizer Informatikgesellschaft verliehen.
Berlin, 27. August 2026 | Dr. Marco Sälzer promovierte an der Universität Kassel und beschäftigte sich in seiner Dissertation mit dem Titel „The Complexity of Formal Verification of Neural Network Based Models“ mit der formalen Verifikation und Interpretierbarkeit von verschiedenen Standardmodellen des maschinellen Lernens.
Prof. Dr. Martin Wolf, Präsident der Gesellschaft für Informatik: „Mit dieser Arbeit wurde ein wichtiger Schritt in Richtung Zertifizierung von Modellen, die auf neuronalen Netzwerken basieren, gegangen. Dies ermöglicht und erleichtert die Vergleichbarkeit von Sicherheitseigenschaften der Modelle, die die technische Entwicklung, aber auch unser Leben insgesamt prägen.“
Überzeugt hat die Jury Marco Sälzers äußerst präzises mathematisches Fundament zu seinen Untersuchungen dieser komplexen Black-Box-Systeme, wodurch die Ergebnisse einen wichtigen Beitrag zu einem höchst aktuellen Problem der Explainable AI liefern.
Mit dem Preis würdigen die Gesellschaft für Informatik e.V., die Österreichische Computer Gesellschaft und die Schweizer Informatikgesellschaft hervorragende Forschungsergebnisse bei der Analyse und der Interpretierbarkeit von vielfach verwendeten Architekturen im maschinellen Lernen, die die bislang gewonnenen Erkenntnisse einen erheblichen Schritt voranbringen. Die Presiverleihung erfolgt im Rahmen des INFORMATIK FESTIVALS in Dresden am 24. September 2026.
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Über den Dissertationspreis
Der gemeinsam vergebene Dissertationspreis der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI), der Österreichischen Computer Gesellschaft (OCG) und der Schweizer Informatikgesellschaft (SI) zeichnet besonders bedeutende Arbeiten junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus. Ziel ist es, wichtige wissenschaftliche Fortschritte in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen und den Wissenstransfer von den Hochschulen in Technik, Wirtschaft und Gesellschaft zu fördern. Vorschlagsberechtigt sind alle wissenschaftlichen Hochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die das Promotionsrecht im Bereich der Informatik besitzen.
Über die Gesellschaft für Informatik e.V.
Die Gesellschaft für Informatik e.V. ist die größte Fachgesellschaft für Informatik im deutschsprachigen Raum. Seit 1969 vertritt sie die Interessen der Informatiker*innen in Wissenschaft, Gesellschaft und Politik und setzt sich für eine gemeinwohlorientierte Digitalisierung ein.
Über die Österreichische Computer Gesellschaft
Die Österreichische Computer Gesellschaft ist ein gemeinnütziger Verein zur Förderung der Informationstechnologie unter Berücksichtigung ihrer Wechselwirkungen mit Mensch und Gesellschaft. Weitere Informationen unter www.ocg.at.
Über die Schweizer Informatik Gesellschaft
Die Schweizer Informatik Gesellschaft setzt sich für die Interessen und die Reputation der IT-Fachpersonen in der Schweiz ein. Weitere Informationen unter www.swissinformatics.org/de.
Pressekontakt:
Alexandra Resch
Gesellschaft für Informatik e.V. (GI)
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