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ProjektMeldungInformatik und Gesellschaft

Digital-Gipfel: GI verschafft jungen Stimmen Gehör

Der Digital-Gipfel der Bundesregierung will sich reformieren. Mehr Zivilgesellschaft und junge Stimmen sollen gehört werden. Mit dem Jugendbeteiligungsprojekt Common Grounds Forum ließ die Gesellschaft für Informatik diesen Worten Taten folgen.

Mit dem Digital-Gipfel will die Bundesregierung in den Dialog mit Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft treten. Am 20. und 21. November kamen dafür im Volkshaus Jena rund 1.000 Teilnehmende zusammen. Unter dem Motto „Digital Transformation in der Zeitenwende. Nachhaltig. Resilient. Zukunftsorientiert.“ diskutierten sie in Paneldiskussionen und Workshops zu aktuellen Herausforderungen der deutschen Digitalpolitik. Die Gesellschaft für Informatik und ihre Vertreter*innen brachten sich gleich bei mehreren Programmpunkten ein – unter anderem im Panel „IT-Gipfelstürmerinnen – für eine nachhaltige, geschlechtergerechte Digitalisierung“ mit Prof. Barbara Schwarze Sprecherin des GI-Beirats IT-Weiterbildung sowie im World Café „Die Zukunft des Regierens: datengetrieben und KI-gestützt“ mit Wolfgang Glock, Sprecher der Regionalgruppe München und Abteilungsleiter des IT-Referats der Stadt München.

Common Grounds Forum bringt junge Menschen auf die Bühne

Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung setzte die GI in diesem Jahr erstmalig auch ein Jugendbeteiligungsprojekt um, das die Stimmen junger Menschen auf dem Digital-Gipfel stärker hörbar machte. Dabei erarbeiteten rund 80 in einem deutschlandweiten Bewerbungsprozess ausgewählte junge Menschen bereits vorab in Online-Workshops und bei einem Event in Berlin 31 Positionen und Forderungen für eine nachhaltige Digitalisierung und Bildung in der digitalen Welt. Auf dem Digital-Gipfel hatten dann gewählte Vertreter*innen des Projektes die Möglichkeit ihre Positionen vorzustellen.

Zukunftsplädoyer für nachhaltige Digitalpolitik

Die CGF-Teilnehmenden Daphne Auer und Gabriel Brommer nutzten ihr Zukunftsplädoyer auf der Hauptbühne, um sich unter anderem für informationelle Selbstbestimmung, eine bessere Informatik-Bildung und nachhaltige Soft- und Hardware stark zu machen. Anschließend diskutierten Verena Witte, Daniel Mendes Jenner, Ludwig Lorenz und Aurelia Kusumastuti mit Bundesbildungs- und Forschungsministerin Bettina-Stark-Watzinger, GI-Präsidentin Christine Regitz, GI-Präsidiumsmitglied Prof. Dr. Ira Diethelm sowie dem geschäftsführenden Vorstand des Forums Bildung Digitalisierung Ralph Müller-Eiselt und der Gründerin von Superrr Lab, Julia Kloiber, über eine ganze Palette relevanter Zukunftsthemen. Die diskutierten Themen reichten dabei vom Pflichtfach Informatik bis hin zur besseren Verfügbarkeit von Geo-Daten.

Die Aufzeichnung des Zukunftsplädoyers und der anschließenden Paneldiskussion finden Sie hier: https://www.youtube.com/live/8UUnXNhv6aM?si=ujALLEgESlQcrNf0&t=10887

Mehr Informationen zum Common Grounds Forum finden Sie auf:  www.common-grounds-forum.org

 

 

© Frithjof Nagel - GI