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Meldung

Die GI auf der re:publica 2023

Die re:publica steht vor der Tür: Auch die Gesellschaft für Informatik ist in diesem Jahr mit einigen Programmbeiträgen dabei – vom dystopischen Escape Game bis zu ethischen Fragen der KI.

In diesem Jahr steht die re:publica Berlin unter dem Motto CASH und findet vom 5. bis 7. Juni 2023 in der Arena Berlin sowie im Festsaal Kreuzberg statt. Auch das Team der GI bringt sich mit unterschiedlichen Programmbeiträgen ein – und verfolgt dabei immer das Ziel, die Informatik gemeinsam mit den Teilnehmenden aus sozialer und ökologischer Perspektive zu beleuchten.

Die Programmbeiträge der GI auf der #rp23:

Über die sozialen, ökonomischen und ökologischen Auswirkungen algorithmischer Systeme wird viel diskutiert. Um ihren Risiken zu begegnen, fordern Zivilgesellschaft, Recht und Politik eine stärkere Regulierung insbesondere von KI. Auch Unternehmen und Institutionen entwickeln zunehmend Leitlinien zum ethischen Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Doch was bedeuten Ziele wie „Transparenz“, „Sicherheit“, „Inklusion“ und „Umweltfreundlichkeit“ konkret? Und wie lassen sie sich umsetzen?

Im Workshop schlüpfen die Teilnehmenden in verschiedene Rollen und beleuchten die Umsetzung von und Anforderungen an KI-Ethik aus unterschiedlichen Perspektiven anhand eines konkreten Beispiels. Abschließend sollen Lösungsideen entstehen, wie ethische Werte – trotz möglicher Interessenkonflikte – wirksam in die KI-Entwicklung eingebracht werden können.

Der Workshop wird von Julia Meisner und Linda Schwarz, Referentinnen der GI, moderiert und ist Teil des gemeinsam mit der Stiftung Mercator realisierten Projekts „Roundtable-Reihe ethische KI-Entwicklung (RTeKI)“.

Das Verhältnis von Informatik und Nachhaltigkeit ist ein ambivalentes: Zum einen sind die Auswirkungen von digitalen Technologien auf Umwelt, Natur und Klima verheerend, zum anderen haben Automatisierung, Vernetzung und Digitalisierung in den vergangenen Jahren zahlreiche neue Möglichkeiten geschaffen, unsere Lebenswelt sozial, ökologisch und wirtschaftlich nachhaltiger zu gestalten. Gemeinsam mit den Teilnehmenden des Meetups möchte das Team der Geschäftsstelle Berlin über die Rolle und Bedeutung von nachhaltiger Informatik in Zeiten Klima- und Biodiversitätskrisen diskutieren. Dabei geben die Referent*innen Einblicke in unterschiedlichen (Forschungs-)Projekte zu ökologisch nachhaltiger Informatik.

Das Meetup findet im Rahmen der Kooperationspartnerschaft mit der re:publica statt.

  • Escape Game am Stand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), Expo Area, 5.-7. Juni 2023, ganztägig nach Buchung

Am Stand des BMBF in der Expo Area lädt ein edukatives Escape-Game-Format, in eine fiktive Zukunft einzutauchen. Als Teil einer aktivistischen Untergrundbewegung müssen die Teilnehmenden in das Hauptquartier des korrupten Tech-Konzerns BIG CLOUD eindringen und Beweise für seine dunklen Machenschaften sammeln. Dabei gewinnen sie Einblicke in die Wirkmechanismen der Plattformökonomie und lernen verschiedene datenbasierte Geschäftsmodelle sowie kritische ökonomische Konzepte wie den Überwachungskapitalismus kennen. Das Game ist Teil des „Art and Computation Retreat“, das im Rahmen des KI-Camps 2023 entwickelt wurde. Es kann an allen drei Festivaltagen gespielt werden. Zur Anmeldung.

Das Team der GI freut sich darauf, viele Informatik-Interessierte und GI-Mitglieder auf der re:publica und bei den GI-Programmbeiträgen zu treffen!

Eindrücke von der re:publica, ob Sessions, Workshops, Talks oder Badespaß, können gerne unter dem Hashtag #rp23xGI geteilt werden.


Die Teilnehmenden der re:publica am Strand der Arena Berlin. Foto Credits: Anne Barth/re:publica (CC BY-SA 2.0)
Das Meetup der GI findet am 6. Juni von 13:45-14:45 Uhr im Festsaal Kreuzberg zum Thema "System Error: Crasht die Informatik unsere Ökosysteme?" statt.