Chatbots und große Sprachmodelle: Wie die Fortschritte bei generativer KI Unternehmen beeinflussen
Im Rahmen einer Keynote auf der KI2023 hat Asbjorn Følstadt die Frage erörtert, welche Auswirkungen die Fortschritte bei generativer KI auf Unternehmen haben und haben werden und wie diese den Herausforderungen begegnen. Diese Frage stand auch im Mittelpunkt des anschließenden Panel-Talks mit Anja Schaar-Goldapp, Prof. Dr. Hans Uszkoreit und Dr. Harald Schöning, der vom GI-Wirtschaftsbeirat organisiert wurde.
Es wird erwartet, dass generative KI, insbesondere große Sprachmodelle, wesentliche Veränderungen auf der Ebene der Nutzenden, Organisationen und der Gesellschaft bewirken werden. Während die Nutzenden in den letzten zehn Jahren durch den Einsatz von Chatbots mit der Konversation mit Computern vertraut geworden sind, hat die Verfügbarkeit großer Sprachmodelle - und die Vorteile der Text- und Bilderzeugung durch große Sprachmodelle oder Text-zu-Bild-Dienste - eine breite Palette neuer Anwendungsfälle eröffnet. Einzelne Nutzende haben sich bereits mit generativer KI beschäftigt, insbesondere zu Produktivitätszwecken.
Unternehmen sehen in der generativen KI ein hohes Nutzenpotenzial, aber auch große Herausforderungen, z. B. im Hinblick auf Sicherheit und Datenschutz, sowie neue Formen des Wettbewerbs. Auf gesellschaftlicher Ebene steht generative KI im Mittelpunkt einer breiten öffentlichen Debatte. Zwar besteht zunehmend Einigkeit darüber, dass die Entwicklung von generativer KI reguliert und kontrolliert werden muss, doch ist dies möglicherweise effizienter, wenn man versucht, die Entwicklung zu lenken, anstatt sie zu bremsen.
"Durch eine am Menschen orientierte Technologieforschung können wir dazu beitragen, die Auswirkungen der generativen KI zum Nutzen von Nutzern, Organisationen und der Gesellschaft zu lenken", sagt Asbjorn Følstadt, Researcher SINTEF IKT.
Im Anschluss an seine Keynote diskutierten Anja Schaar-Goldapp (Sprecherin GI-Wirtschaftsbeirat), Prof. Dr. Hans Uszkoreit (Nyonic) und Dr. Harald Schöning (Software AG) diese Fragen mit Asbjorn Følstadt im Rahmen eins Panel-Talks, der vom GI-Wirtschaftsbeirat organisiert wurde.
