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Berlin-BrandenburgMeldungOnline

Auszeichnung „MINT-freundliche Schulen“ und „Digitale Schulen“ in Brandenburg

Heute wurden sieben Schulen aus Brandenburg in einer Onlineveranstaltung von MINT Zukunft-Vorstand und Präsident der Gesellschaft für Informatik (GI) Prof. Dr. Hannes Federrath, GI-Vizepräsidentin und Prof. Dr. Ulrike Lucke von der Universität Potsdam als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet. Davon erhielten drei Schulen das erste Mal die Auszeichnung und weitere vier Schulen wurden nach dreijähriger erfolgreicher MINT-Profilbildung erneut mit dem Signet „MINT-freundliche Schule“ geehrt. Darüber hinaus wurden vier Schulen, davon drei erstmalig, als „Digitale Schule“ ausgezeichnet.

Das Jahr 2020 hat verdeutlicht, was für eine wichtige Rolle Digitalität in unserem Bildungssystem spielt. In der Covid-19-Pandemie erleben wir, dass Schulen sich stärker für die Chancen der digitalen Bildung öffnen. Sie wollen sich entwickeln und die eigene digitale Transformation vorantreiben. Um Schulen zu motivieren, ihr digitales Profil weiter zu schärfen und informatische Inhalte verstärkt in den Unterricht zu bringen, hat die Initiative "MINT Zukunft schaffen", der GI-Präsident Hannes Federrath als stellvertretender Vorsitzender vorsteht, die Auszeichnung „Digitale Schule“ ins Leben gerufen und heute sieben Schulen ausgezeichnet. Mit dem Signet soll das Engagement der Schulleitungen und Lehrkräfte gewürdigt und bestärkt werden, die sich für eine zeitgemäße Bildung in der digitalen Welt stark machen.

    Prof. Dr. Ulrike Lucke, Vize-Präsident der Gesellschaft für Informatik und Vertreterin der Universität Potsdam: "Herzlichen Glückwunsch an alle ausgezeichneten Schulen. Wie wichtig die MINT-Bildung ist, das weiß ich nicht nur als Vize-Präsidentin der GI und als Professorin an der Uni Potsdam sondern auch als Mutter von schulpflichtigen Kindern. Wenn man Zukunft gestalten will, dann muss man in den Schulen beginnen. Ein ganz wichtiger Punkt ist auch die Qualifikation der Lehrkräfte, die insbesondere der Universität Potsdam besonders am Herzen liegt und wir ja auch insbesondere die Informatik-Lehrkäfte für Brandenburg ausbilden. Deshalb freuen wir uns als Gesellschaft für Informatik und ich als Vertreterin der Uni Potsdam sehr, dass wir voraussichtlich im kommenden Jahr ein EU-Projekt zur Lehrerweiterbildung im Bereich Data Literacy und Informatik starten werden mit Unterstützung des Brandenburgischen Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport."

    Prof. Dr. Hannes Federrath, Präsident der Gesellschaft für Informatik: „Eine von Automatisierung, Digitalisierung und Vernetzung geprägte Welt bedarf eines umfassenden Bildungsverständnisses, das technische, gesellschaftliche und anwendungsbezogene Perspektiven gleichermaßen miteinbezieht. Die Auszeichnung ‚Digitale Schule‘ reflektiert diesen Ansatz. Wir danken den vielen Bildungsexpertinnen und -experten für die Begutachtung der zahlreichen Bewerbungen. Es ist erfreulich zu sehen, wie viele Lehrkräfte und Schulleitungen mit ihrem Engagement dazu beitragen, das von uns ausgezeichnete Bildungsverständnis zu etablieren.“

    Diese Schulen wurden als „Digitale Schule“ geehrt:

    • Evangelische Gemeinschaftsschule Doberlug-Kirchhain
    • Grace-Hopper-Gesamtschule Teltow
    • Marie-Curie-Gymnasium Hohen Neuendorf
    • Schule am Schloss Potsdam

    Diese Schulen wurden 2020 als „MINT-freundliche Schule“ geehrt:

    • Erwin-Strittmatter-Gymnasium Spremberg
    • Evangelische Gemeinschaftsschule Doberlug-Kirchhain
    • Gesamtschule Peter Joseph Lenné Potsdam
    • Grundschule Friedland
    • Lindengrundschule Jüterbog
    • Musikbetonte Gesamtschule Paul Dessau Zeuthen
    • Werner-von-Siemens-Schule Gransee

    Das Zusammenspiel zwischen Digitalisierung und Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) hat sich ebenfalls für die Schulentwicklung in der Covid-19-Krise als entscheidend herausgestellt. Die heute ausgezeichneten »MINT-freundlichen Schulen« zeigen, dass sie mit ihrem schulischen Konzept in der Lage sind, Ad-Hoc-Maßnahmen – z. B. zur Digitalisierung – didaktisch und pädagogisch durchdacht in den Schulalltag einzubinden. Die »MINT-freundlichen Schulen« werden für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Ehrung sichtbar und von der Wirtschaft nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt. Bundesweite Partner der Initiative »MINT Zukunft schaffen« zeichnen diejenigen Schulen aus, die bewusst MINT-Schwerpunkte setzen. Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess.

    Die Ehrung der „MINT-freundlichen Schulen“ in Brandenburg steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz (KMK) und der Ministerin Britta Ernst. Die Ehrung der „Digitalen Schulen“ steht unter der Schirmherrschaft der Beauftragten der Bundesregierung für Digitalisierung, Staatsministerin Dorothee Bär. 

    Weitere Informationen unter https://mintzukunftschaffen.de

    © GI-Präsident Prof. Dr. Hannes Federrath (c) Kathrin Richter, Trendsetter - GI e.V.