Neue Maßstäbe: NFDIxCS Publikation zu Best Practices im Forschungsdaten- und Softwaremanagement veröffentlicht
Forschungsdaten sind das Fundament von Wissenschaft und Forschung, indem sie neue Erkenntnisse über natürliche, soziale oder künstliche Prozesse liefern. In ähnlicher Weise ist Forschungssoftware unerlässlich, um Daten zu sammeln und auf Datenanalysen zuzugreifen. Ein Buch aus dem Projekt NFDIxCS bringt Perspektiven und Erfahrungen von Forschenden verschiedener Disziplinen zusammen und liefert Strategien für die Förderung von Open Science.
Von der Kunst bis zur Astronomie, von Software Heritage bis zur Feldforschung – es gibt kaum einen Bereich, in dem die Verwaltung von Forschungsdaten und der Einsatz von Forschungssoftware keine Rolle spielt. Allerdings können Gespräche über diese Themen ziemlich abstrakt sein.
Mitarbeitende des Projekts NFDIxCS von der Universität Potsdam haben deshalb Interviews mit 13 internationalen Köpfen aus verschiedenen Disziplinen geführt, die Best Practices im Forschungsdaten- und Softwaremanagement umsetzen. Dafür wurden bewusst Interviewpartner*innen mit vielfältigen Hintergründen ausgewählt, die sowohl langjährig erfahrene Expert*innen und junge Forschende verschiedener Anwendungsbereiche einschließen. Mit Einblicken in ihre Arbeit liefern sie konkrete Beispiele für Strategien zum Management von Forschungsdaten und -software, sprechen über Herausforderungen auf dem Weg zu Open und FAIR Science und ermutigen Interessierte aller Wissenschaftsbereiche, sich intensiv in diese Themenfelder einzubringen.
Die Interviews wurden von der GI im Stil eines leicht zugänglichen Coffee Table Books aufbereitet und mit weiteren Informationen angereichert. Hierzu zählen unter anderem eine Übersicht zentraler Stakeholder und wichtiger Meilensteine im Forschungsdaten- und Softwaremanagement. Abgerundet wird das Buch durch ein Glossar, das Kernkonzepte und Begriffe erläutert.
Das Buch „New Standards: Conversations on Research Data and Software Management“ liegt ab jetzt druckfrisch bereit und wird in Kürze digital veröffentlicht: https://nfdixcs.org/publications/book
NFDIxCS Soiree zum Launch
Am 10.03.2025 von 17:30 bis 18:15 gibt das Redaktionsteam um Jan Bernoth und Firas Al Laban der Uni Potsdam sowie Alexandra Resch und Greta Leßmann von der GI in einer NFDIxCS Soiree Einblicke in die Entstehungsgeschichte und Vision des Buches. Mit dabei ist Interviewpartnerin Menare Royal Mabakeng von der Namibia University of Science and Technology, die ihre Forschung mit offenen Landdaten vorstellt: zur Anmeldung.
Über NFDIxCS – Nationale Forschungsdateninfrastruktur für und mit Informatik
Im Projekt „NFDIxCS – National Research Data Infastructure for and with Computer Science“ entwickeln 17 Informatik-Institutionen und eine Vielzahl weiterer Forscher*innen unter der Leitung der Universität Duisburg-Essen zunächst bis 2028 eine nationale Forschungsdateninfrastruktur für die Informatik. Ziel ist es, Dienste zur Speicherung komplexer domänenspezifischer Daten- und Software-Objekte aus der Breite der Informatik (Computer Science) und unter Berücksichtigung der FAIR Prinzipien (Findable, Accessible, Interoperable, Reusable) zu identifizieren, zu definieren und einzusetzen. Weitere Informationen unter www.nfdixcs.org.


