Informatische Bildung in Berlin voranbringen
Am „Berliner Abend der Informatikbildung“ haben zwei Dutzend Fachleute aus Wissenschaft, Schule, Senatsverwaltung und Politik auf Einladung der Informatik-Allianz über die Notwendigkeit und Wege zu umfassenderen Informatikunterricht in Berlin gesprochen.
Der Stand der Informatikbildung in den Berliner allgemeinbildenden Schulen ist, gemessen an den Empfehlungen der Ständigen Wissenschaftlichen Kommission (SWK) der Kultusministrkonferenz (KMK), unzureichend. Das wurde auch beim „Berliner Abend der Informatikbildung“ deutlich, bei dem zwei Dutzend Fachleute aus Wissenschaft, Schulpraxis und Politik auf Einladung der „Allianz für informatische Bildung“ über die Notwendigkeit und Wege zu umfassenderem Informatikunterricht im Berlin gesprochen haben.
Richard Schwarz, Gesellschaft für Informatik: „Wie der Informatik-Monitor zeigt, wird in Berlin schulartübergreifend der Informationstechnische Grundkurs (ITG) im Umfang von einer Wochenstunde als eigenständiges Fach unterrichtet oder an ein Pflicht- oder Wahlpflichtfach angegliedert, wobei dies unter Nutzung einer Profilstunde in der Jahrgangsstufe 7 oder 8 erfolgt. Das Wahlpflichtfach Informatik wird an allen Schularten in der Regel zweistündig in den Jahrgangsstufen 9 und 10 bzw. dreistündig in der Jahrgangsstufe 9 oder 10 angeboten. Die SWK fordert allerdings ab diesem Schuljahr vier und perspektivisch sechs verpflichtende Wochenstunden Informatik, verteilt über die Klassenstufen der Sekundarstufe I“.
Weitere Informationen zum Stand der Schulinformatik in Berlin sind hier zu finden: https://informatik-monitor.de/2024-25/laendervergleich/berlin.


