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Meldung

GI verleiht Sonderpreis bei „Jugend forscht“: Baustellenampeln mit KI

Beim Bundeswettbewerb „Jugend forscht” hat die Gesellschaft für Informatik e. V. erneut einen Sonderpreis verliehen. Die Gewinnerin Leonie Weiß wurde für ihr Projekt zur Optimierung von Baustellenampelanlagen mit Künstlicher Intelligenz geehrt.

Wie lassen sich Baustellenampeln besser steuern? Dieser Frage widmete sich die Schülerin in ihrer Einreichung für „Jugend forscht“. Sie entwickelte ein System, das auf einer selbst trainierten Objekterkennungs-KI basiert, die mithilfe einer Kamera den Verkehrsfluss in Echtzeit erfasst. Es identifiziert zuverlässig verschiedene Verkehrsteilnehmende – darunter Autos, LKWs, Motorräder, Fahrräder und Fußgänger*innen – auch bei eingeschränkten Sichtverhältnissen wie Regen oder Nebel. Durch die adaptive Steuerung reagiert das System nicht nur auf das aktuelle Verkehrsaufkommen, sondern berücksichtigt auch, welche Verkehrsteilnehmenden sich nähern. Auf diese Weise können insbesondere in Städten Staus reduziert, Emissionen gesenkt und der Verkehrsfluss effizienter gestaltet werden.

Für ihre herausragende Leistung erhielt Leonie Weiß im Bundeswettbewerb den Sonderpreis für eine Arbeit, die in besonderer Weise den Nutzen der Informatik verdeutlicht. Er ist mit 1.500 Euro dotiert und wird von der Gesellschaft für Informatik e. V. verliehen. Die 19-Jährige aus Lappersdorf besucht das St. Marien-Gymnasium der Schulstiftung der Diözese Regensburg und engagiert sich zudem im MINT-Labs Regensburg e.V.

 

Mehr über den Wettbewerb und die Jury: www.jugend-forscht.de

Die Gewinnerin Leonie Weiß mit Katharina Weitz, Mitglied des GI-Vorstands. Foto: Stiftung Jugend forscht e V.