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Meldung

GI beteiligt sich mit Vorschlägen am DATI-LOG

Die GI beteiligt sich am Online-Dialog des BMBF zur Ausgestaltung der Deutschen Agentur für Transfer und Innovation (DATI). Ziel der DATI ist es, Forschungsergebnisse aus Hochschulen für angewandte Wissenschaften sowie kleinen und mittleren Universitäten in Wirtschaft und Gesellschaft zu transferieren.

Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) hat am DATI-Online-Dialog („DATI-LOG“) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) teilgenommen. Dabei hat es Vorschläge erarbeitet, welche Schwerpunkte die DATI setzen sollte. Die GI sieht in DATI eine Chance, digitale Schlüsseltechnologien mit partizipativen Ansätzen voran zu bringen.

Technologische und soziale Innovationen zusammen denken

Die GI weist auf die zentrale Rolle der Informatik im Innovationsprozess hin. Die Förderung der DATI sollte sich daher insbesondere auf die als defizitär identifizierten Schlüsseltechnologien wie Mikroelektronik, Künstliche Intelligenz, Sicherheitstechnologien, Big Data und Robotik fokussieren. Parallel sollten alle Projekte daraufhin geprüft und beforscht werden, inwiefern sie Anforderungen an Nachhaltigkeit erfüllen und dem Gemeinwohl dienen.

Es ist daher wichtig, dass technologische und soziale Innovationen nicht nebeneinander, sondern als Einheit betrachtet werden müssen. Denn Innovationen der Informationstechnik verändern umfassend, wie Menschen leben und arbeiten. Erfolgreiche technologische Innovationen sind mit gesellschaftlichen Veränderungen stark verknüpft. Beide Aspekte müssen daher gemeinsam und partizipativ erforscht werden.

Konkrete Ideen für den Transfer

Die GI unterstützt die Idee der DATI, Kooperationen zwischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) und kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zu einer stärkeren Innovations- und Transferkraft zu verhelfen. Dafür sollten nicht nur bekannte, sondern auch neue Kooperationsmöglichkeiten mit weiteren KMU, Fachgesellschaften und zivilgesellschaftlichen Akteuren gesucht und geprüft werden. Die DATI, explizit die vorgesehenen Regionalcoaches, sollte HAW und KMU beim gezielten Netzwerken unterstützen.

Die GI schlägt vor, Studierende mit in die von DATI geförderten Communities einzubeziehen. So könnten Abschlussarbeiten gefördert werden, die Prototypen entwickeln. Innovationspotentiale würden damit bereits früh ausgeschöpft und unternehmerisches Denken gefördert.

Download der Antworten: GI-Antworten zum DATI-Online-Dialog

Ansprechpartnerin:
 Linda Schwarz
 Referentin Politik & Wissenschaft
 Geschäftsstelle Berlin im Spreepalais am Dom
 Anna-Louisa-Karsch-Str. 2, 10178 Berlin
 E-Mail: linda.schwarz@gi.de
 Tel: +49 (0)1590 648 79 87

© Marvin Meyer / unsplash