Datenkompetenzzentrum „QUADRIGA“ gestartet
In einer zunehmend digitalisierten Welt souverän mit Daten umzugehen, diesem Ziel widmet sich QUADRIGA, das neue Berlin-Brandenburgischen Datenkompetenzzentrum unter Leitung der Universität Potsdam und Mitwirkung der Gesellschaft für Informatik.
Zunächst über einen Zeitraum von drei Jahren verbindet QUADRIGA Forschungs-, Lern- und Vernetzungsorte durch datenbasierte Fallstudien und Bildungsangebote. Das Projekt integriert Digital Humanities, Verwaltungswissenschaft, Informatik und Informationswissenschaft und konzentriert sich auf Datentypen wie Texte, Tabellen und bewegte Bilder im Wissenschaftsstandort Berlin-Brandenburg. QUADRIGA schafft Begegnungsräume für Gesellschaft, Politik und Verwaltung, um Daten zu erfassen und aufzubereiten sowie sie zu nutzen und zu analysieren. Wissenschaftler*innen aller Karrierestufen erhalten wertvolle Ressourcen für den souveränen Umgang mit Daten.
Spezifische Fragestellungen werden mittels Fallstudien in den Forschungsorten behandelt. In den Lernorten wiederum sollen Datensätze, Standards und Methoden in digitale Bildungsangebote transformiert werden. Assessment-Werkzeuge verbinden Forschung und Lernorte auf Basis eines optimierten Datenkompetenzframeworks und ermöglichen Forschenden, ihre Datenkompetenzen entlang des Datenflusses zuzuordnen. Ein eigenes Suchwerkzeug wird die Bildungsangebote zudem auf der Datenkompetenzplattform QUADRIGA Space bündeln.
„QUADRIGA leistet einen nachhaltigen Beitrag für die Wissenschaft und Gesellschaft, indem es datenbasiertes Forschen, Lernen und Lehren fördert und so zum Gelingen der digitalen Transformation beiträgt“, sagt die Projektleiterin Dr. Bettina Buchholz von der Potsdam Graduate School. Sowohl von der Universität Potsdam als auch von der GI beteiligt sich außerdem Prof. Dr. Ulrike Lucke, die als stellvertretende Sprecherin von NFDIxCS zudem eine enge Anbindung an die nationale Forschungsdateninfrastruktur herstellt.
In dem vom Bundesforschungsministerium mit rund drei Millionen Euro geförderten Verbundprojekt hat die Universität Potsdam die Leitung übernommen. Partner sind neben der GI die Fachhochschule Potsdam, die Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF, Fraunhofer FOKUS, die Freie Universität Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin sowie die Technische Universität Berlin.


