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SUMMARY:Sprachbau, DSLs und Verifikationstools
DESCRIPTION:Sprachen sind seit jeher das Rückgrat des Software Engineering:
  Programmiersprachen, Modellierungssprachen, Spezifikationssprachen.\n\nSpr
 achen sind nützlich, da sie es den Entwicklern erlauben, bestimmte Problems
 tellungen oder Lösungsalgorithmen möglichst gut auszudrücken. “Gut” kann be
 deuten: möglichst kompakt, möglichst leicht lesbar, zugänglich für Nicht-Pr
 ogrammierer in interdisziplinären Kontexten, oder geeignet für bestimmte (s
 emi-)formale Analysealgorithmen. Leicht vereinfachend kann man sagen: je br
 eiter das Anwendungsspektrum einer Sprache, desto schlechter erfüllt sie vi
 ele dieser Kriterien.\n\nEin vielversprechender Ansatz besteht daher darin,
  eine Sprache für einen ganz konkreten Einsatzzweck zu bauen, sogenannte do
 mänenspezifische Sprachen: für Steuergesetze, für medizinische Algorithmen,
  für die Konfiguration komplexer technischer Geräte oder die Performanceana
 lyse von eingebetteten Systemen.\n\nDer Haken dabei? Man muss eine neue Spr
 ache bauen. Die Lösung? Domänenspezifische Sprachen zur Sprachdefinition. Ü
 ber die letzten Jahre haben sich die dafür notwendigen Werkzeuge so weitere
 ntwickelt, dass der Aufwand zum Bau einer Sprache problemlos im Rahmen eine
 s normalen Softwareentwicklungsprojektes unterzubringen ist. Diese Werkzeug
 e, Language Workbenches, unterstützen die Definition aller relevanten Sprac
 haspekte, von Struktur über Typsystem bis zu Interpretern, Compilern und ko
 mfortablen IDEs. Sie erlauben modulare Spracherweiterung und -komposition s
 owie die Mischung von Syntaxformen wie Text, Tabellen, und Diagrammen.\n\nD
 ieser Vortrag zeigt den Sprachbau mit einer solchen Language Workbench, dem
  Open-Source Werkzeug MPS von Jetbrains. Neben der Live-Demo einer Spracher
 weiterung werden ein paar Beispiele für DSLs aus dem industriellen Umfeld d
 emonstriert. Ich gehe dabei auch auf die Integration mit Verifikationswerkz
 eugen wie SMT Solvern und Model Checkern ein.\n\nDer Eintritt ist frei, ein
 e Anmeldung ist nicht erforderlich.
LOCATION:Stadtbibliothek Stuttgart (Bibliothek am Mailänder Platz)
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