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SUMMARY:RG Rhein-Main: Kritik der Künstlichen Vernunft – einige Anmerkungen
  zu Hawkings Warnung
DESCRIPTION:Referent: Prof. Dr. Georg Rainer Hofmann,\n\nInformation Manage
 ment Institut IMI,\n\nHochschule Aschaffenburg\n\n\n\nIm Anschluss an den V
 ortrag laden wir zu einem Get-together mit Imbiss und Getränken ein.\n\n\n\
 nComputer werden intelligenter sein als Menschen, es besteht also die Gefah
 r, dass die Geräte eigene Intelligenz entwickeln und die Welt dominieren we
 rden.\n\nStephen William Hawking, 2001\n\n\n\nDas vage Unbehagen angesichts
  der zunehmenden Automatisierung in Beruf und Alltag wächst, in zahlreichen
  Publikationen und in der Presse wird intensiv vor Maschinen neuen Typs gew
 arnt, nicht zuletzt das obige Zitat von Hawking aufgreifend: Es werden Befü
 rchtungen vorgebracht, dass die maschinelle Künstliche Intelligenz dem Mens
 chen in absehbarer Zeit überlegen sein wird, und aus der Gesellschaft eine 
 Herrschaft der Maschinen (ein „imperium computatrum“) werden wird. Bestehen
  diese Befürchtungen zu Recht?\n\n\n\nDer Beitrag adressiert die Intersekti
 on des Information Management zur Erkenntnistheorie. Es wird zunächst eine 
 Reihe von wissenschaftlich begründeten und verfügbaren, aber nicht unbeding
 t allgemein bekannten Aspekten dargelegt. In der Konklusion kommt der Aufsa
 tz zu der Erkenntnis, dass die populäre Diskussion vor eher den falschen Ph
 änomenen warnt und macht konsequenterweise aufmerksam auf einige reale Gefa
 hren der zunehmenden Automatisierung.\n\n\n\nDie Konklusion zeigt Aspekte d
 er „sinnhaften Automatisierung“ und einer „Kritik der Künstlichen Vernunft“
  auf: Die Gefahr der nicht-sinnhaften Automatisierung geht von Maschinen au
 s, die Prozesse effizient ausführen, die aber in sich nicht sinnvoll konstr
 uiert sind – kann man als Mensch noch „ausweichen“, gibt es menschliche ver
 trauensvolle Mechanismen, die maschinelle Falschanwendungen revidierbar mac
 hen?\n\n\n\nAkademischer Fortschritt soll zur Wahrung und Verbesserung von 
 Wohlstand und Lebensqualität sinnvoll umgesetzt werden. Wir sind aufgerufen
 , zu warnen, wo nicht-sinnhafte Automatisierung umgesetzt wird, die dem Men
 schen die Handlungsautonomie nimmt, weil sie alternativlose, nicht korrigie
 rbare Prozesse darstellt – dies ist die eigentliche Gefahr für die gesamte 
 Gesellschaft, weniger die „Künstliche Vernunft“ an sich.\n\n\n\nProf. Dr. G
 eorg Rainer Hofmann\n\nStudium der Informatik mit Nebenfach Volkswirtschaft
 slehre an der Technischen Hochschule Darmstadt – Promotion im Jahr 1991 bei
  Professor Encarnacao (Darmstadt) und Professor Stucki (Zürich).\n\nVon 198
 7–1992 war Professor Hofmann Wissenschaftler und Abteilungsleiter beim Frau
 nhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung in Darmstadt. In den Jahre
 n 1993–1996 war er als Berater (Prokurist) bei der KPMG Unternehmensberatun
 g GmbH in Frankfurt und Berlin tätig. Von 1989 bis 1996 diverse Lehraufträg
 e an den Universitäten in Darmstadt, Würzburg und Hohenheim. Professor Hofm
 ann ist der Sprecher der Fachgruppe „Software- und Service-Markt“ der GI e.
 V. und der Kompetenzgruppe „E-Commerce“ des eco Verband der Internetwirtsch
 aft e.V.; er hat eine Reihe von Beirats- und Aufsichtsratsmandaten inne.\n\
 nIm November 1996 wurde Herr Hofmann als Professor an die Hochschule in Asc
 haffenburg berufen. Seine Interessens- und Lehrgebiete umfassen insbesonder
 e das Management von Beratungsunternehmen, Informationsmanagement und Unter
 nehmensführung, sowie E-Commerce und Digitale Märkte.\n\nDie Teilnahme ist 
 kostenlos. Wir bitten um Anmeldung auf der Webseite.
LOCATION:Fraunhofer IGD
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DTSTART:20180215T170000Z
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