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SUMMARY:ITeG-Ringvorlesung "Wie sich erlernte von designter Technik untersc
 heidet: Die neue Agency generativer KI und das Erfordernis der strategische
 n Interaktion mit ihr"
DESCRIPTION:In der ITeG-Ringvorlesung "Digitale Gesellschaft - eine Gestalt
 ungsaufgabe" wird am 21. Januar 2026 Prof. Dr. Ingo Schulz-Schaeffer Einbli
 cke geben zum Thema "Wie sich erlernte von designter Technik unterscheidet:
  Die neue Agency generativer KI und das Erfordernis der strategischen Inter
 aktion mit ihr".\n\n\n\nIngo Schulz-Schaeffer ist Professor für Technik- un
 d Innovationssoziologie an der TU Berlin. Zuvor war er Professor für Allgem
 eine Soziologie und Soziologische Theorie an der Universität Duisburg-Essen
 . Seine neueren Forschungen befassen sich mit dem Einfluss lokativen Medien
  auf die Raumwirklichkeit urbaner Räume, mit belohnungsbasiertem Crowdfundi
 ng als Form des Gabentauschs, mit der sozialen Konstruktion der Zusammenarb
 eit mit kollaborativen Robotern und mit der techniksoziologischen Analyse g
 enerativer KI. Darüber hinaus interessiert er sich seit langem für die sozi
 ologische Theorie der Technik mit Fokus auf die Frage der Handlungsträgersc
 haft von Technik.\n\n\n\nZusammenfassung seines Vortrags:\n\nGenerative KI 
 erfordert es, neu darüber nachzudenken, was Technik ist, wie Technik sozial
  konstruiert wird und wie Technik genutzt wird. Unser allgemeines Verständn
 is von Technik ist wesentlich durch designte Technik geprägt. Generative KI
  hingegen ist eine gelernte Technologie und darüber hinaus eine Technologie
 , die hauptsächlich auf unüberwachtem Lernen basiert. Der Vortrag argumenti
 ert, dass dies weitreichende Konsequenzen hinsichtlich der Aufgabenbezogenh
 eit generativer KI-Systeme hat, der Interaktion der Nutzer mit generativen 
 KI-Systemen und der Agency dieser Systeme. Designtes technisches Verhalten 
 wird in der Regel im Hinblick auf bestimmte Aufgaben entwickelt. KI-Systeme
 , die auf unüberwachtem Lernen basieren, sind dagegen nicht in dieser Weise
  aufgabenbezogen. Folglich können generative KI-Systeme nicht auf die gleic
 he Weise wie designte Technik genutzt werden. Anstatt sie zu bedienen, erfo
 rdert ihre Nutzung eine Art strategische Interaktion. Die Interaktion mit g
 enerativen KI-Systemen führt zu neuen Akteursrollen und Rollenbeziehungen. 
 Die Agency von technischen Artefakten, die für bestimmte Aufgaben entwickel
 t und eingesetzt werden, entspricht in der Regel der Agency von Werkzeugen.
  Im Gegensatz dazu liegt die neue Agency generativer KI-Systeme in ihrer Fä
 higkeit, maschinell erlernte Versionen menschlichen Erfahrungswissens zu mo
 bilisieren und dadurch in gewisser Weise menschlichen Interaktionspartnern 
 ähnlich zu werden.
LOCATION:ITeG - Wissenschaftliches Zentrum für Informationstechnik-Gestaltu
 ng, Universität Kassel
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