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SUMMARY:Civic Coding-Schlaglicht: KI und Diversität: Wie KI Diskriminierung
  verstärkt – und sie bekämpfen kann
DESCRIPTION:Künstliche Intelligenz (KI) kann bestehende Vorurteile in Daten
 , auf denen sie basiert, verstärken. Ein Beispiel ist die Gesundheitsforsch
 ung, in deren Datensätzen Frauen oftmals unterrepräsentiert sind. Dies kann
  zu verzerrten und ungerechten Ergebnissen bei der Entwicklung medizinische
 r Produkte führen. Ähnliches gilt für die KI-Nutzung in Unternehmen: Beispi
 elsweise können im Recruiting eingesetzte KI-Anwendungen bestehende Vorurte
 ile fördern und somit Frauen und Minderheiten benachteiligen. Auf der ander
 en Seite bietet KI auch Chancen, Diversität zu stärken. Durch sorgfältige D
 atenaufbereitung und bewusste Algorithmusgestaltung können Vorurteile reduz
 iert werden; Bias-Monitoring-Tools können Vorurteile in bestehenden Systeme
 n aufdecken und korrigieren. In der Personalbeschaffung kann KI helfen, ein
 e diversere Kandidat*innenliste zu erstellen, indem sie unbewusste Vorurtei
 le erkennt und beseitigt. Zudem können KI-gestützte Lernplattformen persona
 lisierte Bildungsinhalte bereitstellen, die das Bewusstsein für Vielfalt un
 d Inklusion fördern. Ganz wesentlich ist, Prozesse ganzheitlich zu denken. 
 So hat das kürzlich abgeschlossene Projekt KIDD (Künstliche Intelligenz im 
 Dienste der Diversität) einen Prozess entwickelt, der Unternehmen befähigt,
  die Implementierung von KI aktiv zu gestalten, um eine gerechte, transpare
 nte und verständliche KI-Nutzung zu ermöglichen. Der Prozess ist übertragba
 r und soll eine transparente, partizipative und diversitätssensible Einführ
 ung von KI in Unternehmen stärken.\n\n\n\nZiel dieses Civic Coding-Schlagli
 chts ist es, diese Aspekte zu beleuchten und mit Expert*innen zu diskutiere
 n, wie wir KI als Werkzeug für eine gerechtere und inklusivere Gesellschaft
  nutzen können.\n\n\n\nAnnette von Wedel vom Forschungsprojekt „KIDD - Küns
 tliche Intelligenz im Dienste der Diversität“, Dr. Kinga Schumacher vom Deu
 tschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) sowie Dr. Alina 
 Gales von der Technischen Universität München geben dazu Einblicke in die P
 raxis und ihre Perspektiven auf das Thema.\n\n\n\nHier geht es zur Anmeldun
 g: https://civic-coding-schlaglicht-3.anmeldung-events.de/
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