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Sieger des 32. Bundeswettbewerbs Informatik an der Leuphana gekürt

Zwei Tage lang hatten den 29 Finalisten des 32. Bundeswettbewerbs Informatik auf dem Campus der Leuphana Universität Lüneburg die Köpfe geraucht. Sechs Schülerinnen und Schüler sind am 26. September als Bundessieger geehrt worden: Florian Behrens (Cochem), David Ehrlich (Paderborn), Alexis Engelke (Hamburg), Adrian Lison (Sassenberg), Gregor Matl (München) und Karl Schrader (Berlin). Sie erhalten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 750 Euro und werden in die Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen. Weitere Preisträger sind Vanessa Ackermann (Geisenheim), Emma Ahrens (Geisenheim), Felix Bauckholt (Freiburg), Gunnar Birke (Bad Salzuflen), Lukas Fritzsche (Jena), Manuel Gundlach (München) und Martin Helfrich (Planegg). Sie erhalten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro. Mit dem Ingo-Wegener-Preis für die herausragende Gesamtleistung wurde Gregor Matl (München) ausgezeichnet.

An dem Schülerwettbewerb hatten über 1.200 Jugendliche teilgenommen. Die 29 Finalisten stellten sich einer 15-köpfigen Jury aus Wissenschaft und Wirtschaft. Die Schülerinnen und Schüler mussten in Einzelgesprächen und in Teamarbeit ihr Wissen rund um die Informatik unter großem Zeitdruck abrufen. Eine Aufgabe bestand darin, die Grundlagen für ein Scrabble-Programm zu entwickeln. Dazu war es nötig, sowohl die Menge der erlaubten Wörter kompakt zu speichern als auch unter den vielen Anlegemöglichkeiten schnell die beste zu berechnen. Außerdem sollten die Finalisten die Abläufe eines Mietfahrraddienstes optimieren und eine Ausleih-App konzipieren, die besonders für Touristen geeignet ist.

Ausrichter der diesjährigen Wettbewerbsendrunde vom 23. bis 26. September war die Wirtschaftsinformatik der Leuphana Universität Lüneburg. Gastgeber Prof. Dr. Burkhardt Funk, Vizepräsident für Professional School und Informationstechnologie, zeigte sich vom hohen Niveau der Teilnehmer begeistert: „Die analytische Herangehensweise an die gestellten Aufgaben zeugte von einem hohem Fach- wie Methodenwissen. Der Bundeswettbewerb Informatik ist eine hervorragende Möglichkeit, talentierte Schülerinnen und Schüler zu einer Berufs- oder Studienwahl in dem Fach Informatik zu motivieren. Die IT-Branche ist einer der wichtigsten Innovationstreiber in Industrie und Wirtschaft. Nur wenn es gelingt, möglichst viele junge Menschen für IT zu begeistern, kann Deutschland seine Vorreiterrolle behaupten.“

Festredner Prof. Dr. Peter Niemeyer, Leuphana-Professor für Wirtschaftsinformatik, eröffnete die Preisverleihung mit einem Vortrag über soziale Online-Netzwerke. Mit seiner Frage „Warum haben 84 Prozent aller Facebook-Nutzer weniger Facebook-Freunde als ihre Facebook-Freunde?“ gab er den jungen Informatik-Talenten eine weitere Aufgabe mit auf den Weg.

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(v.l.n.r.): Florian Behrens, Adrian Lison, David Ehrlich, Alexis Engelke, Gregor Matl, Karl Schrader