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RG Braunschweig: Big Data, Industrie 4.0 und Co. – wie sich die Welt verändert

Am 15. September 2016 haben die Gesellschaft für Informatik (GI) – Regionalgruppe Braunschweig und die AutoUni gemeinsam zu einem Vortragsabend mit Referenten aus dem Volkswagen Konzern und der GI über Industrie 4.0, Big Data und Co. eingeladen. Im gut besuchten großen Hörsaal der AutoUni in Wolfsburg referierten GI-Präsident Prof. Dr.-Ing. Peter Liggesmeyer, Dr. Wolfgang Hackenberg und Dr. Nils Glombitza. Dr. Karl Teille, Leiter des Instituts für Informatik an der AutoUni moderierte zusammen mit Anja Schaar-Goldapp, Sprecherin der Regionalgruppe Braunschweig und Mitglied im Präsidium der GI, sowie Geschäftsführerin der Lineas Systeme GmbH.

Prof. Dr.-Ing. Liggesmeyer ist in seinem Vortrag „Big Data, Industrie 4.0 und Co. – wie sich die Welt verändert“ auf die Definition dieser Begriffe eingegangen und hat einen kurzen Überblick über die Geschichte und seine persönliche Prognose industrieller Produktion gegeben und dabei ein besonderes Augenmerk auf die Herausforderungen im Bereich Sicherheit für Mensch, Maschine und Daten gelegt. Abschließend hielt er fest: „Wenn es uns gelingt, die Herausforderungen des Internet of Things, von Industrie 4.0 und Big Data zu meistern, werden wir auch weiterhin durch Hochtechnologie komfortable Lebensbedingungen haben.“

Dr. Hackenberg und Dr. Glombitza haben in ihrem Vortrag die Umsetzung und Herausforderungen von Industrie 4.0 im Volkswagen Konzern vorgestellt. Dr. Hackenberg ist Leiter des Smart.Production:Lab und der Shopfloor IT und Dr. Glombitza Gesamtarchitekt IT Produktion & Logistik und Projektleiter der Fertigungs IT 4.0 bei Volkswagen. Unter dem Titel „Fertigungs IT 4.0 – Informationstechnologie als Grundlage der Produktion der Zukunft” haben Sie Definition und Abgrenzung von Internet of Things, Digitalisierung, Big Data und Industrie 4.0 innerhalb der Automobilindustrie, die daraus resultierenden wirtschaftlichen Anforderungen an Fertigungssysteme und die Ist-Situation im Volkswagen-Konzern vorgestellt: “Mit der Fertigungs IT 4.0 ermöglichen wir die Digitalisierung der IT Architektur in den Werken hin zu einer modularisierten, flexibilisierten Bebauung zwischen Konzernebene und den Anlagen und erfüllen damit eine notwendige Grundbedingung für die Industrie 4.0.”

In der anschließenden Diskussionsrunde wurden die Anforderungen für den Mittelstand in Bezug auf Industrie 4.0. und die Positionierung von Deutschland und seiner industriellen Entwicklung im weltweiten Vergleich behandelt.

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[Dr. Nils Glombitza, Dr. Wolfgang Hackenberg, Anja Schaar-Goldapp, Prof. Dr.-Ing. Peter Liggesmeyer, Dr. Karl Teille (v.l.n.r.) Foto: Sahnefoto]