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RFID-Forum auf der CeBIT großer Erfolg

Gemeinsam mit dem VDE hat die die GI am 10. März ein Forum zum Thema RFID auf der CeBIT organisiert. Rund 100 Interessierte kamen zusammen, um die Chancen der Funkchips zu diskutieren.

Experten von GI und VDE/ITG räumen der Funktechnik RFID (Radio Frequency Identification) große Marktchancen ein. Gleichzeitig muss der Einsatz von RFID-Funketiketten aber auch transparent und für die Bevölkerung verständlich sein. Auf der CeBIT haben Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft über eine viel versprechende Technik diskutiert. Mit dabei waren:

  • Prof. Dr. Lutz Heuser von SAP,
  • Prof. Dr. Matthias Jarke, GI-Präsident,
  • Dr. Wolf-Dieter Lukas aus dem Bundesministerium für Bildung und Forschung,
  • Dipl.Ing. Jörg Michael Thielges von der ITG sowie
  • Dr. Gerd Wolfram von der Metro.

Besonders betont wurde neben den wirtschaftlichen Chancen, dass RFID-Chips ein prototypisches Beispiel für Interdisziplinarität seien, da nicht nur technische, sondern auch wirtschaftliche, gesellschaftliche und datenschutzrechtliche Belange eine große Rolle spielen. GI-Präsident Jarke betonte die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von RFID-Chips: Neben dem bereits praktizierten Einsatz in der Logistik seien RFID-Chips bei Zugangs- und Markenschutz denkbar, ebenso wie beim Verbraucherschutz (Rückverfolgbarkeit von Waren).

Wichtig sei es hierbei insbesondere, den Bürgerinnen und Bürgern ihre Ängste zu nehmen und die Beherrschbarkeit und Bedienbarkeit der Systeme zu garantieren, um Akzeptanz im eigenen Land zu schaffen. Nur dann könne sich diese viel versprechende Technik durchsetzen und letztlich ein Exporterfolg werden.

Alle Podiumsteilnehmer betonten, dass mögliche Risiken zwar verantwortungsvoll diskutiert werden, die Chancen von RFID allerdings gerade in Deutschland, das in der Entwicklung dieser Technik federführend sei, betont werden müssten. Die RFID-Technik biete eine große Chance für den IT-Standort Deutschland.