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Rekord: Über 200 Schulen wollen „digitale Schule“ werden

Eine Rekordzahl von 200 Schulen hat sich auf das Signet "Digitale Schule" beworben. 155 Jurymitglieder aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft werten die Bewerbungen nun aus.

Berlin, 31. Juli 2018 – 200 Schulen aller Schulformen haben sich bundesweit auf das neue Signet "Digitale Schule" bei der Initiative "MINT Zukunft schaffen!" beworben –  darunter auch 20 Grundschulen. Die Schulen müssen in fünf Kriterien mit zwanzig Indikatoren zeigen, dass sie das Thema der digitalen Bildung umfassend und konzeptionell fundiert adressieren: (1) Pädagogik und Lernkulturen, (2) Qualifizierung der Lehrkräfte (3) Vernetzung mit Partnern (4) Konzept und Verantwortlichkeiten sowie (5) die technische Ausstattung.

Thomas Sattelberger, Vorsitzender der Initiative „MINT Zukunft schaffen“: „200 Bewerbungen sind Rekord! Es zeigt sich, dass wir auf dem richtigen Weg sind - Leitplanken aufzeigen, in denen die Schulen ihre Digitalisierung zu einem stimmigen Konzept heranreifen lassen können. Die für die Digitalisierung notwendige Transformation in der Schule anzustoßen, ist aber nur der erste Schritt! Die Digitalisierungs-Projekte und -Schwerpunkte zeigen auch, dass die Verantwortlichen an „unseren“ Schulen weiterhin hochmotivierte Querdenker sind, die Talente an ihren Schulen zulassen und fördern. Das Team Digitalisierung, welches die Schulen im Rahmen der Bewerbung installieren, hat hier zentrale Bedeutung: Last auf mehreren Schultern verteilen - Interdisziplinarität stärken!“

Thomas Michel, stellvertretender Vorstandsvorsitzender von „MINT Zukunft schaffen!“: „Wir freuen uns sehr über die große Zahl an Bewerbungen für diese wichtige Initiative. Das zeigt zum einen, wie wichtig den Schulen das Thema der ‚digitalen Bildung’ ist und mit welcher Ernsthaftigkeit sich die Verantwortlichen den Herausforderungen stellen. Die Schulen stehen in einer zunehmend digital vernetzten Welt vor der großen Herausforderung, die digitalen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler zu stärken. Ich bin gespannt zu erfahren, wie die 200 Schulen diese Herausforderung angehen und welche Schulen sich ab Herbst 2018 als digitale Schule bezeichnen dürfen.“

Derzeit werden die eingegangenen Bewerbungen von 155 Jurorinnen und Juroren aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft ausgewertet. Jede Schule wird von mindestens drei Jurorinnen und Juroren aus dem Partnernetzwerk des Projekts Digitale Schule, den Partnern des Projekts "MINT-freundliche Schule" und ehrenamtlichen MINT-Botschafterinnen und MINT-Botschaftern bearbeitet. Nach der finalen Entscheidung werden die Schulen in den jeweiligen Bundesländern im Rahmen von 16 feierlichen Festveranstaltungen geehrt. Die Urkunden werden von den für Bildung, Wissenschaft und Kultur zuständigen Ministerinnen und Ministern bzw. Senatorinnen und Senatoren an die Schulen übergeben.

Über die Initiative „Digitale Schule“
Schulen in Deutschland stehen vor der Herausforderung der Digitalisierung. Unter der Leitung der Initiative MINT Zukunft schaffen, der Gesellschaft für Informatik e.V. und der Dienstleistungsgesellschaft für Informatik (DLGI) und unter Mitwirkung der Wissensfabrik | Unternehmen für Deutschland e.V., dem Fraunhofer Institut für Intelligente Analyse-und Informationssysteme IAISeco – Verband der Internetwirtschaft und dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI) haben Experten aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft einen Kriterienkatalog und einen Leitfaden für digitale Schulen entwickelt. Neben einen umfassenden Nachweis der Profilbildung im Bereich Digitalisierung unterstützt die Initiative die Vernetzung mit Partnerunternehmen und MINT-Botschaftern und ist eine Anerkennung für geleistete Arbeit im Bereich der digitalen Bildung.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://mintzukunftschaffen.de/digitale-schule-2/.

Thomas Sattelberger Vorsitzender der Initiative „MINT Zukunft schaffen“
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