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Prof. Dr. Delphine Reinhardt mit dem Johann-Philipp-Reis-Preis ausgezeichnet

Die Informatikerin Prof. Dr. Delphine Reinhardt von der Universität Göttingen hat den Johann-Philipp-Reis-Preis erhalten. Die Informationstechnische Gesellschaft (ITG) im Verband für Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. (VDE) zeichnet sie damit für ihre Arbeiten zum Schutz der Privatsphäre beim Umgang mit digitalen Medien aus. Reinhardt leitet seit 2018 die Forschungsgruppe „Computersicherheit und Privatheit“ am Institut für Informatik der Universität Göttingen. Delphine Reinhardt ist außerdem stellvertretende Sprecherin des GI-Fachbereichs Sicherheit, Schutz und Zuverlässigkeit. Wir gratulieren ganz herzlich zum Preis!

Der VDE verleiht den Johann-Philipp-Reis-Preis seit 1986 alle zwei Jahre gemeinsam mit den Städten Gelnhausen und Friedrichsdorf im Taunus sowie der Deutschen Telekom. Die Auszeichnung richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bis 40 Jahre, die herausragende und innovative Arbeiten im Bereich der Nachrichtentechnik mit Auswirkungen auf die Gesellschaft veröffentlicht haben. Benannt ist der Preis nach dem Physiker Johann Philipp Reis, der in 1834 in Gelnhausen geboren wurde und im Alter von 40 Jahren in Friedrichsdorf starb. Reis entwickelte das erste Gerät zur Tonübertragung, das Telefon.

Ihre Dissertation über den nutzerkontrollierten Datenschutz bei mobilen Datenerfassungssystemen wurde bereits von der GI/ITG-Fachgruppe Kommunikation und Verteilte Systeme (KuVS), der Informationstechnische Gesellschaft im VDE (ITG), und der Vereinigung von Freunden der Technischen Universität zu Darmstadt für herausragende akademische Leistungen ausgezeichnet.

Prof. Dr. Delphine Reinhardt, Foto: Vincent Muller, Sébastien Haller