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Kai Rannenberg in CEPIS-Vorstand gewählt

Prof. Dr. Kai Rannenberg vertritt die Interessen der deutschen Informatik-Community künftig im Vorstand des Council of European Professional Informatics Societies (CEPIS)

Heute wurde Prof. Dr. Kai Rannenberg im Rahmen des 61. Council Meetings in Berlin mit großer Mehrheit in den siebenköpfigen Vorstand des Rates der Europäischen Informatik-Gesellschaften gewählt. Das Council of European Professional Informatics Societies (CEPIS) ist die Vertretung der nationalen Informatikverbände im gesamten europäischen Raum und vertritt mehr als 450.000 IKT- und Informatikexperten in 31 Ländern. CEPIS fördert die Entwicklung der Informationsgesellschaft und insbesondere der IT-Kenntnisse in ganz Europa. Der CEPIS-Vorstand steuert die Aktivitäten des Rates.

Prof. Dr. Hannes Federrath, Präsident der Gesellschaft für Informatik: "Wir freuen uns sehr, dass wir künftig durch Kai Rannenberg mit einer kompetenten und hörbaren Stimme im Rat der Europäischen Informatik-Gesellschaften vertreten sind. Als Gesellschaft für Informatik wollen wir uns noch stärker in den internationalen Dialog einbringen. Insbesondere Fragen der informatischen Bildung, des Datenschutzes und der IT-Sicherheit, der Ethik sowie der Information und Internet Governance stehen dabei im Fokus und müssen künftig noch verstärkt im supranationalen Kontext diskutiert und beantwortet werden. CEPIS ist dabei eine wichtige Plattform."

Prof. Dr. Kai Rannenberg: "Mein Hauptziel in und für CEPIS ist es, die Kompetenz und Stärke von CEPIS stärker zu nutzen, damit die politischen Entscheidungsträger in Europa zu kritischen Fragen der Informationstechnologie und Digitalisierung bessere Entscheidungen treffen können. Ich setze mich dafür ein, das CEPIS die Vermittlertätigkeit zwischen Informatikern und politischen Entscheidungsträgern fortsetzt und intensiviert."

Kai Rannenberg ist seit 2002  ordentlicher Professor am Lehrstuhl für Mobile Business & Multilateral Security (www.m-chair.de) der Goethe-Universität Frankfurt und seit 2012 zudem Gastprofessor am National Institute for Informatics (Tokyo, Japan). Er verfügt über eine langjährige Erfahrung im internationalen Austausch: Bereits seit 1995 engagiert er sich bei CEPIS im Special Interest Network "Legal & Security Issues" (LSI, www.cepis.org/lsi). Von 2004 bis 2013 war er wissenschftliehcer Experte im Verwaltungsrat der European Network and Information Security Agency (www.enisa.europa.eu) und ist seit 2015 Mitglied der Permanent Stakeholder Group der ENISA. Er koordiniert mehrere führende EU-Forschungsprojekte, z.B. das Exzellenznetzwerk "Future of Identity in the Information Society" (www.fidis.net) und das integrierte Projekt "Attribute-based Credentials for Trust" (www.abc4trust.eu). Seit 2015 ist Kai Rannenberg zudem Vizepräsident der International Federation for Information Processing (www.ifip.org).

Prof. Dr. Kai Rannenberg, Präsidiumsmitglied der GI von der Universität Frankfurt