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Nach wie vor bietet ein Informatikstudium hervorragende Chancen auf dem Arbeitsmarkt, sagte der Präsident der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI), Matthias Jarke in Bonn. Bevor die Einschreibungsfrist für das kommende Wintersemester an den deutschen Hochschulen endet, appelliert die GI an alle bisher unentschiedenen Abiturient/inn/en, ein Studium der Informatik ernsthaft in Erwägung zu ziehen.

Nach wie vor bietet ein Informatikstudium hervorragende Chancen auf dem Arbeitsmarkt, sagte der Präsident der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI), Matthias Jarke in Bonn.

Bevor die Einschreibungsfrist für das kommende Wintersemester an den deutschen Hochschulen endet, appelliert die GI an alle bisher unentschiedenen Abiturient/inn/en, ein Studium der Informatik ernsthaft in Erwägung zu ziehen. "Informatikfachleute werden mittlerweile in allen Branchen gebraucht und dieser Bedarf wird voraussichtlich auch in Zukunft deutlich steigen", sagte Jarke. Gerade weil die Zahl der Studienanfänger/innen in der Informatik seit einigen Jahren zurückgehe, drohe bereits jetzt ein Fachkräftemangel. "Und diese Tendenz wird sich noch verschärfen", zeigte sich Jarke überzeugt.

Insbesondere ein antizyklisches Studium biete gute Chancen, direkt nach der Ausbildung einen qualifizierten Arbeitsplatz zu finden. Dies habe sich in der Vergangenheit immer wieder beim so genannten "Schweinezyklus" gezeigt, so Jarke. Sobald es negative Nachrichten vom Arbeitsmarkt gibt, schrecken die jungen Leute vor dem entsprechenden Studium zurück. Nach einigen Jahren zeige sich dann ein umso größerer Bedarf an Fachleuten eben dieser Disziplin. Deshalb sei jetzt ein guter Zeitpunkt, sich für ein Informatikstudium zu entscheiden.

Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) ist eine gemeinnützige Fachgesellschaft zur Förderung der Informatik in all ihren Aspekten und Belangen. Gegründet im Jahr 1969 ist die GI mit ihren heute rund 24.500 Mitgliedern die größte Vertretung von Informatikerinnen und Informatikern im deutschsprachigen Raum. Die Mitglieder der GI kommen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Lehre und Forschung.