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Informatik-Biber verzeichnet Rekordteilnahme!

Seit seiner Premiere 2006 verzeichnet der Informatik-Biber jedes Jahr einen neuen Teilnehmerrekord. In diesem Jahr machten 373.406 Schülerinnen und Schüler mit. Auch Deutsche Schulen aus Nord- und Südamerika, Asien, Afrika und Europa waren dabei!

Bonn, 6 Dezember 2018 – Wer findet das vermisste, selbstfahrende Auto? Wie sieht die optimale Zimmerverteilung beim Ausflug der "Hacking Girls" aus? In welcher Reihenfolge muss Bruno seine Kleidung stapeln, damit er bequem alles der Reihe nach anziehen kann? Beim Informatik-Biber setzen sich Schülerinnen und Schüler mit altersgerechten informatischen Fragestellungen auseinander, spielerisch und wie selbstverständlich. Hier wird Interesse für Informatik geweckt, ohne dass Kinder, Jugendliche oder Lehrkräfte Vorkenntnisse besitzen müssen. Ein Konzept das aufgeht. Der Online-Wettbewerb war noch nie so erfolgreich wie in diesem Jahr. 373.406 Schülerinnen und Schüler machten mit. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das eine Steigerung von mehr als 30.000 TeilnehmerInnen bzw. von gut 9 Prozent. In der Primarstufe (Jahrgangsstufen 3 und 4) liegt die Steigerung sogar bei knapp 35 Prozent, hier gab es rund 9.000 TeilnehmerInnen. Der Mädchenanteil beim Informatik-Biber liegt mit 165.121 Teilnehmerinnen bei rund 44 Prozent. 

Bereits in der 1. Wettbewerbswoche verzeichnete der Informatik-Biber Rekordzahlen. Mehr als 50.000 Schülerinnen und Schüler nahmen allein am ersten Donnerstag teil - nie gab es mehr Teilnehmende an einem Biber-Wettbewerbstag. Mit einer überdurchschnittlichen Resonanz ging es auch einen Tag später weiter: allein zwischen 8 und 9 Uhr wurden mehr als 8.000 Teilnahmen gemessen, ein weiterer Rekord in der Biber-Geschichte.

Seit seiner Premiere im Wissenschaftsjahr 2006 verzeichnet der „Biber“ alljährlich neue Rekordzahlen und das rund um den Globus: nicht nur Schülerinnen und Schüler in Deutschland machen mit, sondern auch Kinder und Jugendliche von deutschen Schule im Ausland zum Beispiel aus Johannesburg (Südafrika), Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate), Göteborg (Schweden), Hongkong (China), Doha (Katar), Valinhos (Brasilien), Windhoek (Namibia), Potomac (USA), Yokohama (Japan), Accra (Ghana) oder Addis Abeba (Äthopien) stellten sich 2018 online den Biber-Aufgaben.

Interaktive Aufgaben begeistern – Fragestellung kommen aus 20 Ländern
Es sind die Aufgaben, die den Informatik-Biber so attraktiv machen. Die insgesamt 39 Aufgaben stammen aus 20 Ländern, darunter China, Vietnam, Südafrika und Pakistan. Jugendliche ab Klasse 7 bearbeiten 15 Aufgaben in 40 Minuten. In den Klassen 5 und 6 stehen 35 Minuten für 12 Aufgaben zur Verfügung. Grundschüler lösen 9 Aufgaben in 30 Minuten. Die Themen sind unterhaltsam und aktuell, die Bearbeitung vielfach interaktiv. Die Kinder und Jugendlichen sehen bei vielen Fragestellungen direkt, wie sich ihre Ideen auf die Lösung auswirken. Die Motivation steigt, wenn sie am Bildschirm mitverfolgen können, wie sich die Aufgabe durch die eigene Lösungsidee verändert. „Mit dem Informatik-Biber gelingt es uns, das Interesse an Informatik sowohl bei den Schülern, als auch bei den Schulen selbst zu stärken,“ erklärt Dr. Wolfgang Pohl, Geschäftsführer der Bundesweiten Informatikwettbewerbe (BWINF).

Informatik durch den Biber entdecken
Der Informatik-Biber weckt nicht nur das Interesse am Fach, sondern ist für viele Schüler auch der erste Schritt in der Auseinandersetzung mit Informatik. „Der Wettbewerb verlangt keine Vorkenntnisse, sondern ist allein mit logischem und strukturellem Denken zu bewältigen,“ so der BWINF-Gesch.ftsführer. „Dieses digitale Denken wird immer wichtiger für eine aktive Beteiligung an der digitalen Gesellschaft.“ Als Breitenwettbewerb angelegt, ermöglicht der Biber zum einen die Teilnahme vieler Schülerinnen und Schüler, zum anderen können so Lehrkräfte, Eltern und auch die Kinder selbst Begabungen erkennen. „Talente können entdeckt und früh gefördert werden,“ betont Pohl das übergeordnete Ziel des Wettbewerbs.

Der Informatik-Biber ist das Einstiegsformat der Bundesweiten Informatikwettbewerbe (BWINF). Der Wettbewerb stellt die deutsche Beteiligung am „Bebras International Challenge on Informatics and Computational Thinking“ dar, der 2004 in Litauen gestartet wurde. Träger von BWINF, und damit auch des Informatik-Bibers, sind die Gesellschaft für Informatik e. V., der Fraunhofer-Verbund IUK-Technologie und das Max-Planck-Institut für Informatik; gefördert wird BWINF vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. BWINF richtet neben dem Informatik-Biber auch den Bundeswettbewerb Informatik und den Jugendwettbewerb Informatik aus und ist außerdem für die Auswahl und Teilnahme des deutschen Teams bei der Internationalen Informatik-Olympiade (IOI) verantwortlich.

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