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GI-Vizepräsident Federrath in der Tagesschau zur vermeintlichen Sicherheit verschlüsselter Messangerdienste

Whatsapp, Telegram oder Threema – Instant Messanger, also Messangerdienste, die das Internet zur Übertragung von Nachrichten v.a. auf Smartphones nutzen, erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.

Laut Bitkom verwenden 82 Prozent der 14- bis 29-Jährigen eine Chat-App. Die steigende Popularität ruft aber auch Kriminelle, Werbetreibende und Behörden auf den Plan. Datenschutz und Datensicherheit sind bei diesen Chat-Apps ein wichtiges Thema, viele Dienste werben mit der vermeintlichen Sicherheit um Nutzer. Denn das Bewusstsein der Nutzer steigt und sie erwarten von den Anbietern, dass ihre privaten Daten und Kommunikationen geschützt werden.

Insbesondere vor dem Hintergrund der Terror-Abwehr ist das Interesse der Sicherheitsbehörden an einem Zugriff auf diese Art der Kommunikation groß. Wie einfach der Zugriff auf verschlüsselte Messanger-Dienste erfolgen kann, zeigen IT-Sicherheitsexperten der Gesellschaft für Informatik anschaulich in einem Tagesthemenbeitrag, der am Montag (13. März) ausgestrahlt wurde. Mit einem entsprechenden Programm und der Telefonnummer des Verdächtigen könne sich die Behörde als Nutzer der App anmelden und bekommt so Zugriff auf die Kommunikation. Rechtlich ist das Verfahren aber sehr umstritten. Tagesthemen vom 13. März 2017: http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/tt-5095.html (ab min 20)