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GI unterstützt FZI bei der Begleitforschung "Smart Data"

Das FZI Forschungszentrum Informatik hat gemeinsam mit der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) den Auftrag für die Begleitforschung des neuen Technologieprogramms „Smart Data – Innovationen aus Daten“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) gewonnen. Mit dem Technologieprogramm fördert das BMWi in den kommenden drei Jahren 13 Leuchtturmprojekte, um den zukünftigen Markt für Big Data-Technologien am Standort Deutschland zu erschließen. Das maßgebliche Ziel der Begleitforschung bei „Smart Data“ ist die Unterstützung der geförderten Projekte im Bereich der wissenschaftlichen Projektbegleitung, der Vernetzung sowie des Technologie- und Wissenstransfers.

Prof. Dr. Ralf Reussner, Vorstand und Sprecher des FZI: „Während erste Werkzeuge für die Handhabung großer Datenmengen – insbesondere Datenbanken und Analysewerkzeuge – Marktreife erlangen, rückt nun die wirtschaftliche Nutzung umfangreicher Datenmengen in den Vordergrund. Im Fokus steht dabei die intelligente Verarbeitung von Big Data. Intelligent aufgewertetes Datenmaterial geht in seinen Nutzungsmöglichkeiten weit über Big Data hinaus – mit Hilfe von Smart-Data-Technologien lassen sich künftig ganz neue Wachstumsfelder erschließen. Wir freuen uns, als Leitung der Begleitforschung des Technologieprogramms das Zukunftsfeld ‚Smart Data‘ im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums an maßgeblicher Stelle mitzugestalten.“

Unterstützt wird das FZI von der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI). Prof. Dr.-Ing. Peter Liggesmeyer, Präsident der GI: „Smart Data-Technologien gehört einerseits die Zukunft. Andererseits sind sie für die Informatik gleichzeitig eine der größten Herausforderungen. Dabei ist Smart Data kein Selbstzweck, sondern Voraussetzung zur Lösung weitergehender gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Fragestellungen, wie ein modernes Energie-Management unserer Stromnetze, die Implementierung neuartiger Mobilitätslösungen, die Einführung von Industrie 4.0 oder die Schaffung eines leistungsstarken und kosteneffizienten Gesundheitswesens.“ Die Aufgabe der GI innerhalb der Begleitforschung ist in erster Linie die Vernetzung der relevanten Akteure in diesem Feld. Beim Wissenschafts- und Ergebnistransfer wird die „Smart Data“-Begleitforschung von LoeschHundLiepold Kommunikation GmbH unterstützt.

Zum Auftakt des Programms veranstaltetete das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) am 22. April 2015 gemeinsam mit der Europäischen Kommission in Berlin die Konferenz "Smart Data  - Deutschland und Europa auf dem Weg zu einer digitalen Datenökonomie". Der Kongress wird live im Internet übertragen unter http://www.bmwi.de/DE/Mediathek/videos,did=701286.html.

Über das FZI Forschungszentrum Informatik
Das FZI Forschungszentrum Informatik am Karlsruher Institut für Technologie ist eine gemeinnützige Einrichtung für Informatik-Anwendungsforschung und Technologietransfer. Es bringt die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse der Informationstechnologie in Unternehmen und öffentliche Einrichtungen und qualifiziert junge Menschen für eine akademische und wirtschaftliche Karriere oder den Sprung in die Selbstständigkeit. Geführt von Professoren verschiedener Fakultäten entwickeln die Forschungsgruppen am FZI interdisziplinär für ihre Auftraggeber Konzepte, Software-, Hardware- und Systemlösungen und setzen die gefundenen Lösungen prototypisch um. Mit dem FZI House of Living Labs steht eine einzigartige Forschungsumgebung für die Anwendungsforschung bereit. Alle Bereiche des FZI sind nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert. Hauptsitz ist Karlsruhe. Das FZI ist mit einer Außenstelle in Berlin vertreten.

Über die Gesellschaft für Informatik e.V.(GI)Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) ist eine gemeinnützige Fachgesellschaft zur Förderung der Informatik in all ihren Aspekten und Belangen. Gegründet im Jahr 1969 ist die GI mit ihren heute rund 20.000 Mitgliedern die größte Vertretung von Informatikerinnen und Informatikern im deutschsprachigen Raum. Die Mitglieder der GI kommen aus Wissenschaft, Wirtschaft, öffentlicher Verwaltung, Lehre und Forschung.

Weitere Informationen
Johanna Häs, FZI Corporate Communications and Media
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