Meldung

GI-Präsident Federrath ehrt „Digitale Schulen“ in Berlin und Brandenburg

Die Initiative "MINT Zukunft schaffen!" zeichnet Schulen in Brandenburg und Berlin für ihr besonderes Engagement im Umgang mit der "Digitalisierung" aus

Bei den Ehrungsfeiern der Initiative „MINT Zukunft schaffen!“, der auch die Gesellschaft für Informatik e.V. und die Dienstleistungsgesellschaft für Informatik (DLGI) angehören, erhielten insgesamt 5 Schulen in Berlin und Brandenburg das Signet „Digitale Schule“. Die Auszeichnung ehrt das besondere Engagement von Lehrerinnen und Lehrern ihre Schülerinnen und Schüler auf die digitale Transformation der Gesellschaft vorzubereiten. Deutschlandweit hatten sich mehr als 200 Schulen um das Signet beworben. Dafür mussten sie eine Selbstevaluation durchführen und zeigen, dass sie dem digitalen Wandel inhaltlich, methodisch und strukturell Rechnung tragen. 155 ehrenamtlichen Jurorinnen und Juroren werteten die Bewerbungen aus.

GI-Präsident Prof. Hannes Federrath würdigte auf den Ehrungsfeiern in Potsdam und Berlin das herausragende Engagement der „Digitalen Schulen“: „Die Automatisierung, Digitalisierung und Vernetzung unser Lebens- und Arbeitswelten schreitet rasant voran. Schülerinnen und Schüler zu mündigen und verantwortungsvollen Gestaltern dieses technologischen und kulturellen Wandels auszubilden, ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Mit dem Signet ‚Digitale Schule‘ wollen wir die Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer auszeichnen, die sich dieser Herausforderung mit zukunftsgewandten Ideen und einer klaren Strategie stellen. Ihnen danke ich für ihr herausragendes Engagement.“

Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst beglückwünschte die Schulen zu ihren zukunftsweisenden Konzepten: „Herzlichen Glückwunsch an alle ausgezeichneten Schulen! Es lohnt sich, Anstrengungen zu unternehmen, um möglichst viele junge Heranwachsende für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern und ihnen fundierte MINT-Kompetenzen zu vermitteln. Auch die ‚Digitale Schule‘ ist unerlässlich: Lehrkräfte müssen qualifiziert, die Schule digital ausgestattet und Konzepte zur digitalen Bildung dauerhaft implementiert werden. So wird die Schule zukunftsfähig gemacht.“

Zur Verleihung der Auszeichnung „MINT-freundliche Schule“ und „Digitale Schule“ in Brandenburg erklärte Sven Weickert, Geschäftsführer der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB): „Ein anspruchsvoller, standardisierter Kriterienkatalog bewertet Schulen, die ganz bewusst MINT-Schwerpunkte setzen. Sie durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess. Die Auszeichnung als ‚MINT-freundliche Schule‘ zeigt ein überdurchschnittliches Engagement in diesem Thema. Dieser Einsatz wird durch diese wichtige Auszeichnung sichtbar. Das wiederum hilft Schülerinnen und Schülern, Eltern, Unternehmen und der Öffentlichkeit bei der Orientierung. Und wir zeigen damit, dass die Wirtschaft das wichtige Engagement der Schulen ausdrücklich anerkennt und unterstützt. Denn MINT-Wissen bleibt eine wesentliche Voraussetzung für den wirtschaftlichen Erfolg unseres Landes.“

GI-Präsident Hannes Federrath (ganz rechts) und Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst (dritte von links) mit Vertretern einer der ausgezeichneten Schulen in Brandenburg
© Daniel Krupka - Gesellschaft für Informatik e.V.