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ECDL Deutschland vermittelt nun auch Computational Thinking

Ab sofort ist das ECDL Modul Computing in Deutschland verfügbar. Damit wird das ECDL Zertifizierungssystem, das digitale Kompetenzen international anerkannt abbildet, um informatisches Denken und Coding ergänzt. 

„Mit dem Schritt zur Programmierung schlagen wir eine wichtige Brücke von den digitalen Anwendungskompetenzen zum Computational Thinking“, sagt Thomas Michel, Geschäftsführer der Dienstleistungsgesellschaft für Informatik (DLGI). 

Das Computing Modul richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab der siebten Klasse, die ihr Wissen über Computer und Programmierfähigkeiten für ihre Schulfächer benötigen, aber auch an Erwachsene, die solche Kenntnisse durch den Beruf, Wettbewerbe oder in der Freizeit erworben haben und diese vertiefen und abbilden wollen.

Die Umsetzung erfolgt in der Programmiersprache Python, die beim aktuellen TIOBE Index Ranking zur Programmiersprache des Jahres 2018 gerankt wurde. Python ist demnach die am häufigsten gelehrte Programmiersprache an Universitäten und in der KI-Programmierung.

ECDL/ICDL (European/International Computer Driving License) ist ein weltweiter Standard unter dem Dach der Europäischen Computergesellschaften (CEPIS). Er wird von der ECDL Foundation getragen und ist in 148 Ländern anerkannt. In Deutschland wird der ECDL von der  von der Gesellschaft für Informatik e.V. und der Dienstleistungsgesellschaft für Informatik mbH (DLGI) weiterentwickelt und umgesetzt.

Bei der jüngst durchgeführten UNESCO-Studie “A Global Framework of Reference on Digital Literacy Skills for Indicator” wurden Zertifikate und Kompetenzrahmen auf Basis des Europäischen Referenzrahmens für digitale Kompetenzen DigComp verglichen. Dabei erhielt der Europäische Computerführerschein (ECDL) im Vergleich die höchste Punktzahl.