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Der Arbeitskreis Freiberufler und Selbständige Rhein-Main feiert seinen 25. Geburtstag

Freiberufler und Selbständige in der Informationsverarbeitung sind meistens als „Einzelkämpfer“ unterwegs. Durch ihre intensive Einbindung in Kundenprojekte fehlen ihnen häufig der Austausch zu unternehmerischen, aber auch zu fachlichen Themen mit Kolleginnen und Kollegen sowie die Möglichkeit, einen Blick über den eigenen Tellerrand zu werfen. Dem in zwangloser Atmosphäre abzuhelfen, war der Gründungsgedanke des Arbeitskreises Freiberufler und Selbständige Rhein-Main-Neckar, der Anfang des Jahres auf sein 25-jähriges Bestehen zurückblicken konnte.

„Als externer Mitarbeiter sitzt man in Kundenprojekten häufig auf dem Präsentierteller“, sagte Rolf Frieling, Sprecher des Arbeitskreises. „Der Kunde erwartet zu Recht, daß man sich voll auf sein Projekt konzentriert. Die Einbindung in den Mitarbeiterkreis des Kunden stößt schon aus rechtlichen Gründen schnell an Grenzen. Dadurch fehlen Ansprechpartner für Fragen, die über die tägliche Projektarbeit hinausgehen.“

„Wir treffen uns einmal im Monat zu unseren abendlichen Arbeitskreissitzungen, bei denen wir alles diskutieren können, was uns beruflich bewegt“, so Matthias Preis, stellvertretender Sprecher des Kreises. „Wir haben uns dabei bewußt gegen einen Stammtisch entschieden, weil wir uns über einen strukturierten Ablauf auf Basis einer vorgegebenen Tagesordnung effizienter austauschen können. Denn wer sich nach einem langen Arbeitstag noch zwei bis drei Stunden im Kollegenkreis zusammensetzt, möchte etwas Konkretes mit nach Hause nehmen.“

„Gerade IT-ler sind häufig der Meinung, man würde heute alles im Internet finden“, so Frieling. „Elektronische Medien können den persönlichen Kontakt aber nicht ersetzen. Unser Arbeitskreis bietet einen interaktiven Wissens- und Erfahrungsaustausch. Durch das breite Themen- und Erfahrungsspektrum unserer Arbeitskreismitglieder ergeben sich aus den Diskussionen immer wieder aufschlußreiche, neue Aspekte, die einen beruflich weiterbringen. Unser Arbeitskreis ist zwar nicht vertrieblich tätig. Durch die Vernetzung unter anderem mit der Gesellschaft für Informatik ergeben sich aber manchmal neue Projektansätze. Persönliche Beziehungen sind eben durch nichts zu ersetzen.“

Der Arbeitskreis trifft sich an jedem ersten Mittwoch im Monat in Darmstadt und ist jederzeit offen für Neuzugänge. Interessenten können nach vorheriger Absprache unverbindlich an einer der Sitzungen teilnehmen. Wer sich für eine Mitgliedschaft entscheidet, sollte jedoch möglichst kontinuierlich mitarbeiten. Die Mitgliedschaft ist nicht mit finanziellen Verpflichtungen verbunden. Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeit gibt es auf der Webseite.

 

Messeauftritt des Arbeitskreises zusammen mit der Geschäftsstelle der Gesellschaft für Informatik und der GI-Regionalgruppe. Foto: GI-AK Freiberufler