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Bildungsprojekt Turing-Bus gestartet – Nächste Station in Potsdam am 23.5.

Das rollende Bildungsangebot der Gesellschaft für Informatik e.V. und der Open Knowledge Foundation e.V. will Schüler*innen in interaktiven Workshops Grundlagen der Informatik vermitteln und Interesse an den gesellschaftlichen Konsequenzen der Digitalisierung wecken. Nach dem Auftakt in Fürstenberg/Havel folgt am 23.5. eine Station in Potsdam.

Bereits im zweiten Jahr in Folge fahren die Infonaut*innen der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) und der Open Knowledge Foundation e.V. (OKF) im Rahmen des Wissenschaftsjahres mit dem Turing-Bus in den ländlichen Raum. Mit ihrem nach Informatik-Pionier Alan Turing benannten Bildungsangebot besuchen sie Schulen, Makerspaces und offene Werkstätten in ganz Deutschland.

Am vergangenen Donenrstag fand der Auftakt der diesjährigen Tour im Verstehbahnhof in Fürstenberg/Havel statt. In drei parallelen Workshops konnten die 13-19-jährigen Schüler*innen lernen, wie vermeintlich objektive Daten – das Futter vieler KI-Systeme – entstehen, wie man einen Chatbot programmiert und was sich mit 3D-Drucker und Lasercutter anfangen lässt.

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek freute sich, „dass wir [den gesellschaftlichen] Dialog mit dem Turing-Bus auch in den ländlichen Raum bringen. Mit der Gesellschaft für Informatik und der Open Knowledge Foundation haben wir dafür gute Partner gefunden.“

Das Konzept des Turing-Busses erklärt Projektleiterin Dr. Andrea Knaut so: „Uns ist wichtig, das kritische Denken über Digitalisierung und ihre gesellschaftlichen Konsequenzen anzuregen. Der Blick auf die viel beworbene Künstliche Intelligenz wird deutlich realistischer, wenn Schüler*innen sie selbst programmieren und so verstehen lernen“.

Am Nachmittag diskutierten die Schüler*innen dann gemeinsam mit Prof. Dr. Ulrike Lucke (GI-Vorstand), Prof. Dr. Wolfgang Coy (Fachgruppe Informatik und Ethik), Silvia Hennig (Neuland21) und Ilona Stuetz (Jugend hackt) in einer Fishbowl-Diskussion über die Frage „KI, Digitalisierung und Makerspaces: Perspektiven für den ländlichen Raum?“.

Als nächste Station steuert der Turing-Bus am 23. Mai die machBar/FreiLand in Potsdam an. Nach einer „Einführung in Arduino“ und dem „Werkeln mit dem Lasercutter“ ist ein gemeisamer Lunch-Talk mit Manja Schüle, MdB und Tom Herold (Scalable Minds) geplant. Weitere Informationen zum Projekt und den nächsten Stationen finden Sie unter www.turing-bus.de.

Weitere Bilder des Turing-Bus-Auftakts auf Flickr.