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#KI50: Künstliche Intelligenz in Deutschland – gestern, heute, morgen

In den letzten Jahren wurden im Bereich der KI-Technologien enorme Fortschritte erzielt: Sprachassistenten, Bildererkennungssoftware oder Chatbots erleichtern schon heute unseren Alltag mit bemerkenswerten Leistungen. Der öffentlichen KI-Diskussion um die Auswirkungen dieser Technologien fehlt allerdings oft das wissenschaftliche Fundament. Anlässlich des Wissenschaftsjahres 2019 – Künstliche Intelligenz des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie ihres 50-jährigen Bestehens stellt die Gesellschaft für Informatik daher Personen, Phänomene und Erfindungen vor, die unser Verständnis von KI maßgeblich geprägt haben – und zukünftig prägen werden. Das Projekt wird in Kooperation mit dem GI-Fachbereich "Künstliche Intelligenz" durchgeführt.

Denn “Künstliche Intelligenz” (KI) hat sich in den vergangen fünf Dekaden zu einem der zentralen Themenkomplexe der Informatik entwickelt und ist heute ein Treiber der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung. In den letzten Jahren wurden in der Informatik im Bereich KI unglaubliche Fortschritte erzielt. Gleichzeitig sind viele der Ängste, die diese Entwicklungen beschwören vielfach übertrieben und entspringen eher der Unkenntnis der Technologien –  von der Verdrängung von Arbeitsplätzen über Kontrollverluste bis hin zur Sorge von einer Fremdsteuerung durch Maschinen. Ein Grund dafür: Der bisherigen Debatte um das Thema der KI fehlt oft das wissenschaftliche Fundament, um sowohl sachlich als auch fachlich-verständlich den wissenschaftlichen Kern dieses Feldes mit seinen vielfältigen Bereichen einem breiten Publikum zu öffnen. Denn bereits in den 1940er Jahren wurde die Theorie der „Künstlichen Neuronalen Netze” (KNN) entwickelt und in den 1950er Jahren schließlich der Begriff der Künstlichen Intelligenz geprägt. Und bereits lange bevor KI in aller Munde war, trieben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland – maßgeblich innerhalb der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) – das Thema systematisch voran.

Prof. Dr. Hannes Federrath, Präsident der Gesellschaft für Informatik: „Im Kontext unseres 50-jährigen Bestehens und im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgerufenen Wissenschaftsjahres 2019 – Künstliche Intelligenz, wollen wir KI-Technologie entmystifizieren und Fragestellungen des gestern, heute und morgen klären: Welche Entwicklung haben die Technologien genommen, was waren die wichtigsten Meilensteine und wer waren die prägenden Köpfe - insbesondere der Entwicklung in Deutschland? Welchen Nutzen haben die KI-Technologien und wo sind diese schon heute enthalten (und wo nicht)? Welches sind die großen Herausforderungen für die Zukunft, wer werden die prägenden Köpfe der KI-Entwicklung in Deutschland sein?“

Im Rahmen der Kampagne sollen unter besonderer Einbeziehung des GI-Fachbereichs "Künstliche Intelligenz" Personen, Technologien und Zukunftsfragen vorgestellt werden, die unsere Vorstellung von KI maßgeblich beeinflusst haben und auch zukünftig prägen werden. 

  • Die zehn prägenden Köpfe der KI aus Deutschland
  • Die zehn bedeutendsten KI-Erfindungen/Entwicklungen
  • Die zehn prägendsten Pop-kulturelle KI-Phänomene
  • Die zehn größten KI-Hoffnungen und -Herausforderungen
  • Die zehn KI-Talente der Zukunft

Ziel ist es, der Öffentlichkeit die Vielfältigkeit und Breite der Thematik “Künstliche Intelligenz” zu vermitteln, Ängste und Bedenken zu nehmen und den Dialog zwischen wissenschaftlichen Disziplinen zu fördern und den gesellschaftlichen Austausch anzuregen.

Bis 14. April: Die deutschen KI Top 10 – jetzt Nominierung einreichen!

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Ansprechpartner

Frithjof Nagel

Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit / #KI50

Telefon: +49 30 7261566-15
E-Mail: frithjof.nagel(at)gi.de